Die Ur-Kommplizin Gaby Feile erzählt

Die Themen: besser arbeiten, besser führen, besser leben sind schon lange bei mir präsent. Eigentlich schon immer. Wenn ich zurück blicke, habe ich in all meinen Aufgaben immer an der Mission gearbeitet „Unternehmen zu Lieblingsplätzen für alle zu machen“.

 

2009 zum Beispiel, als die Finanzkrise rund um den Globus Unsicherheit verbreitete, hob ich in einem Abteilungsleitermeeting in Dubai die Hand – und ging in Führung.

 

Heute weiß ich, dass das die Grundlage für den Klub der Kommplizen war.

 

Diese Geschichte habe ich am Lagerfeuer erzählt, und hier ist der Film dazu:

 

 

Als ich Dubai verließ, nahm ich zunächst den Umweg über die Selbständigkeit und habe Unternehmen als Kommplizin bei ihrer Kommunikation unterstützt. Ich machte das wirklich gerne, weil ich es gut konnte, aber irgendwie fehlte immer etwas.

 

Ein Sonntag im September 2015 schließlich, krempelte mein Leben ziemlich um. Ich saß vor meinem Computer, und auf meiner Facebook-Chronik erschien ein Link von TED.com mit der Überschrift: „Aus Anlass des plötzlichen Todes von Scott Dinsmore zeigen wir seinen Vortrag von TEDx GoldenGatePark.“

 

Ich konnte gar nicht anders als zu klicken und schaute mir das Video sofort an. Scott erzählt darin, wie er, wie so viele von uns, einen Job hatte, der ihn zunehmend nervte. Und wie es vielen anderen in seiner Umgebung auch so ging.

 

Scotts umwerfende Vision

 

„Wir glauben dass die Welt ein komplett anderer Ort wäre, wenn wir alle die Arbeit täten, die uns wirklich etwas bedeutet.“

 

Nach und nach lernte ich Scott besser kennen. Ich erfuhr, dass er sich jedes Jahr einer persönlichen Herausforderung stellte. Im Jahr 2015 wollte er während einer Weltreise den Kilimandscharo besteigen.

 

Auf dem Höhepunkt der Reise, nämlich kurz vor dem Gipfel des Kilimandscharos, passierte es: Scott wurde von herabfallenden Steinen getroffen und starb. Seine Frau musste das hilflos mit ansehen. Scott Dinsmore wurde nur 32 Jahre alt!

 

Die wichtigste Gänsehaut meines Lebens!

 

In diesem Moment, der mich ziemlich durcheinander brachte, stellte ich mir eine Frage:

 

Was wäre, wenn ich nur noch kurze Zeit lebte?

 

Und ich wusste, dass die Zeit gekommen war, endlich meine wahre Aufgabe anzunehmen!

 

Was wünschen sich andere?

 

Ich startete eine Umfrage, um herauszufinden, was Menschen von ihrem Arbeitgeber erwarten. Denn mir war klar, dass nicht jeder von uns sich selbständig machen kann oder will, um die Arbeit zu tun, die uns wirklich etwas bedeutet. Und ich war sicher, dass es nicht genügend Unternehmen gibt, in denen man genau das tun kann.

 

Und damit war mir meine Aufgabe so klar wie nie zuvor:

 

Dafür zu sorgen, dass es mehr solche Unternehmen gibt – und zwar zusammen mit anderen Macherinnen und Machern – als deren Kommplizin.

 

Normal: nö!

 

Solche mächtigen Aufgaben kann man nicht mit einem Handbuch lösen. Und das ist auch gut so, denn vorgefertigte Regeln und Systeme sind mir nicht besonders sympathisch. Ich mag Abweichungen, Neues und Ungewöhnliches. Denn:

 

Warum

 

Es dauerte noch eine Weile und brauchte noch einige Erlebnisse, Begegnungen und klare Entscheidungen, bis der Klub der Kommplizen, so wurde, wie er jetzt ist.

 

Und unsere Mission klar war: „Wir machen Unternehmen zu Lieblingsplätzen für alle.“

 

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