Werbung kann ganz schön nerven

 

Im Beitrag „Was ist dein Zweck der Existenz?“ kannst du lesen, wie Werbung an allen Ecken und Enden uns davon abhält, ganz bei uns zu sein und unserem Zweck der Existenz, unserem Purpose, unserer Lebensaufgabe nahe zu kommen.

 

Das liegt daran, dass der Zweck von Werbung der ist, uns weis zu machen, dass wir nicht gut genug sind. Und dass wir mit dem Kauf bestimmter Produkte oder Dienstleistungen diesen Mangel ausgleichen können. Dass dies nicht klappt, hast du schon bemerkt.

 

Auch wenn wir Werbung nie komplett entgehen können (du kannst ja nicht mit verbundenen Augen durch die Stadt gehen, um Poster, Littfasssäulen, Busse und Leuchtreklame nicht sehen zu müssen), können wir doch einen Teil der Werbung loswerden. Und damit: Zeit gewinnen, Geld sparen, weniger Stress haben und uns wohler fühlen.

 

Ein paar Tipps, zum Werbung loswerden

 

Gegen die Papierflut im Briefkasten

 

Sehr schnell und auch noch umweltfreundich kannst du Werbung, die dir ungefragt in den Briefkasten geworfen wird, „abbestellen“. Klebe auf deinen Briefkasten einen Hinweis, dass du weder Werbung noch kostenlose Anzeigenblätter möchtest. Diese Anzeigenblätter gelten nämlich nicht als Werbung (auch wenn sie ganz viel davon enthalten), werden also dennoch eingeworfen, wenn du dem nicht ausdrücklich widersprichst. Einen Aufkleber kannst du zum Beispiel hier bei Smarticular ausdrucken oder bestellen. Damit erleichterst du nicht nur dir das Leben, sondern rettest auch ganz viele Bäume.

 

Wenn Werbung mit der Post kommt

 

Manche Unternehmen verschicken Werbung per Post, zum Beispiel Angebote, Einladungen etc. Wenn du bei den Unternehmen mal was gekauft hast, aber keine weitere Werbung möchtest, kannst du dem widersprechen. Eine Vorlage dafür, findest du ebenfalls bei Smarticular. Dort gibt es auch Links zur Robinson-Liste und zur Liste zur Vermeidung von Werbung. Dort kannst du dich eintragen, damit du keine Werbung mehr per Post oder E-Mail bekommst.

 

Ein anderer Weg ist, laut Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, unerwünschte, persönlich adressierte Post an den Absender zurück zu schicken. Du kannst auf den Umschlag: „Unfrei zurück an Absender! Unverlangte Sendung“ schreiben (natürlich nur, wenn du der Werbepost dort bereits erfolglos widersprochen hast). Der Absender muss in diesem Fall die Kosten für die Rücksendung tragen und wird sich dies wahrscheinlich in Zukunft sparen wollen.

 

Newsletter abbestellen

 

Oft schicken Unternehmen automatisch Newsletter mit Angeboten, wenn du einmal was bestellt hast. Wie vermeidest du das: Entweder du setzt den Haken bei deiner Bestellung erst gar nicht, oder du meldest dich konsequent von den Newslettern ab. Es muss in jeder E-Mail ein Abmeldelink vorhanden sein, mit dem das mit wenigen Klicks geht.

 

Online-Werbung einfach nicht mehr sehen

 

Ja, ich weiß, viele Seiten finanzieren sich über Werbung. Und indem du dadurch die Seiten „kostenfrei“ nutzen kannst, scheint das auch legitim zu sein – und muss irgendwie akzeptiert werden. Manche Menschen fühlen sich gut dabei, wenn sie Werbeanzeigen sehen und sie anklicken. Das ist in Ordnung.

 

Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht. Wenn du Seiten ohne Werbung genießen willst, installiere dir einen Ad-Blocker als Add-On für deinen Browser. Es gibt verschiedene Tools dafür, UBlock Origin ist eines, das sehr populär ist, einfach zu bedienen und sogar von Experten positiv getest wurde.

 

Eine grüne Suchmaschine nutzen

 

Wenn du all deine Online-Suchen mit Google machst, fällt dir auf, dass die zuerst auftauchenden Suchergebnisse zunehmend aus Werbeanzeigen bestehen. Hast du einen Ad-Blocker installiert, kannst du diese zwar sehen, aber nicht anklicken. Wenn du lieber eine Suchmaschine nutzen willst, die gute Ergebnisse liefert, Werbung nur ganz gezielt einbindet, dazu noch CO2-negativ ist und in Berlin ihren Hauptsitz hat, dann wechsle zu Ecosia. Diese Suchmaschine basiert auf Microsoft Bing und nutzt ihre Gewinne dafür, für jede Suchanfrage Bäume zu pflanzen, ganz gezielt in wichtigen Regionen. Den Meilenstein 100 Millionen Bäume haben die Nutzer im Juli geschaft. Das Verb für die Suche mit Ecosia heißt übrigens „ecosiaen“.

 

Transparenz-Hinweis:

 

Für eventuelle veraltete Informationen übernehme ich keine Haftung. All diese Empfehlungen sind subjektiv und keine Affiliate-Links. Du kannst natürlich selbst gerne nach den für dich am besten passenden Lösungen suchen. Wenn du weitere Tipps hast, wie man die Werbung reduzieren kann, die täglich auf uns einprasselt, dann schreibe mir. Vielen Dank.

 

 

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