Wo sind sie, die Lieblingsplätze für ALLE?

 

Viele suchen sie, doch sie verstecken sich gut. Es gibt einfach nicht so viele Unternehmen, die zum Leben einladen und auch noch gut sind für die Erde. Also müssen wir selbst Unternehmen zu Lieblingsplätzen für ALLE machen, statt sie nur zu suchen. Zumindest, wenn wir es ernst meinen.

 

Die glücklichen Skandinavier

 

In Skandinavien gibt es sie viel häufiger als bei uns. Das liegt daran, dass die Skandinavier Arbeit als etwas Persönliches sehen – nicht als etwas Professionelles. Sie wollen bei der Arbeit glücklich sein und sind es meist auch. Arbeitsplätze sind in Skandinavien Orte, die dazu beitragen ein glückliches Leben zu führen.

 

Denn sie wissen: wer sich am Arbeitsplatz sch… fühlt, der nimmt dieses Gefühl mit nach Hause – und dann leiden, außer den Kollegen, auch noch andere Verkehrsteilnehmer, Passanten, Nachbarn, Freunde, Haustiere und die Familie.

 

Wer sich hingegen gut und glücklich fühlt, überträgt diese Stimmung ebenfalls. Magie? Nein, Haltung, wie unsere Übermut-Kommplizin Annegret dazu sagt.

 

Und in Mitteleuropa?

 

Damit es immer mehr Lieblingsplätze für alle gibt, dafür gibt es den Klub der Kommplizen. Doch wie so oft bei großen Themen, braucht es eine kritische Masse, bis sich was bewegt. Nicola, unsere Sichtbarkeits-Kommplizin, spricht dabei gerne von der Brownschen Molekularbewegung.

 

Damit mehr Unternehmen sich bewegen, müssen welche anfangen, denen die anderen dann folgen können. Und damit genügend Unternehmen anfangen, können wir alle, ja auch du, etwas tun. Indem wir sie ganz freundlich, aber penetrant dazu zwingen. Das ist so wie mit den Bio-Lebensmitteln. Als immer mehr Menschen diese nachfragten, gab es plötzlich auch bei ALDI und LIDL Bio-Produkte.

 

6 Tipps: Unternehmen zu Lieblingsplätzen machen

 

Eins:

Alle Unternehmen haben Kunden, zum Beispiel dich. Indem du bewusst auswählst, wo du deine Bankgeschäfte führst, in welchem Online-Shop (und ob überhaupt) du bestellst, welche Kleidung oder welches Fahrrad du kaufst, wo du deinen Urlaub verbringst oder wer dir die Haare schneidet, setzt du ein wichtiges Zeichen. Bevorzuge die Unternehmen, die für dich eindeutig Lieblingsplätze sind.

 

Zwei:

Wenn du einen neuen Job suchst, bewirb dich nur bei den Unternehmen, die deinen ethischen und moralischen Auswahlkriterien entsprechen und die glaubhaft das tun, was sie sagen. Verlasse dich dabei auf persönliche Empfehlungen und auf deine Recherchen und ruf im Zweifel vorher an. Unternehmenswebsites zu glauben, reicht hier leider nicht.

 

Drei:

Beim Kontakt mit Unternehmen (spätestens beim Vorstellungsgespräch): stell die richtigen Fragen. 44, zugegeben kritische, Fragen findest du hier.

 

Vier:

Bist du weit gekommen und handelst einen Arbeitsvertrag (oder ein Gehalt) aus, frag nach Dingen, die „disruptive“ sind, wie zum Beispiel: Kannst du deine eigene Jobbezeichnung auswählen? Kannst du Meetings absagen, wenn deine Kinder eine Schulparty haben? Wie wäre es, nach Ergebnissen und Können bezahlt zu werden, statt nach Zeit? Kannst du bei schönem Wetter mittags heimgehen – einfach so? Kannst du dir deinen Urlaub selbst genehmigen? Wird dir ein Firmenfahrrad zur Verfügung gestellt?

 

Fünf:

Wenn du Teil eines Unternehmens bist, sag deine Meinung, mach Vorschläge, bleib kritisch, nerv die anderen, trau dich was, sprich immer wieder darüber und zeig, wie es die Vorreiter, zum Beispiel diese hier, machen. Mach Experimente in deinem unmittelbaren Umfeld. Ändere einfach mal was. Oder lass was weg. Und geh voran. Immer wieder.

 

Sechs:

Gehörst du zu denen, die genau wissen, wie man Lieblingsplätze für alle macht? Dann hast du womöglich das Zeug zur Kommplizin oder zum Kommplizen. Und kannst mit uns unsere Mission wahr machen. Check hier ein und schau, was passiert. Wir freuen uns. Bis bald!

 

Deine Kommplizinnen und Kommplizen

 

PS: Ganz leicht kannst du übrigens zu mehr Lieblingsplätzen für alle beitragen, wenn du diese Tipps mit vielen anderen teilst. Vielen Dank.

 

PPS: Weil wir im Klub der Kommplizen „skandinavisch“ drauf sind, kann es schon vorkommen, dass unsere Koordinations-Kommplizin Sarah und Gaby, die Ur-Kommplizin sich während des Unkrautjätens am Sonntag Vormittag über die Einladung zum nächsten Auswärtsspiel abstimmen. Einfach weil es passt.

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Ergebnisse, die atemberaubend und weltbewegend sind. Und Lust machen auf’s Nachmachen.

 

 

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