Ricardo Semler: „Wer etwas zurück geben muss, hat zu viel genommen!“

Wie man New Work wirklich lebt (und zwar schon seit 30 Jahren)

 

 

Ricardo Semler hat in seinem Unternehmen Semco in Brasilien New Work schon realisiert als hier noch keiner das Wort auch nur kannte (geschweige denn, darüber twitterte). Vor über 30 Jahren hat er, zusammen mit seinem Team, alle exisitierenden Regeln im Untenehmen in Frage gestellt und ersetzt. Und zwar so radikal demokratisch, dass Mitarbeiter keinerlei Rechenschaft mehr ablegen mussten, was sie arbeiteten, wann, wo und wie viel. Man vertraute ihnen einfach. Und ließ sie das tun, was sie wirklich, wirklich wollten. Heute nennen wir diese Art von Organisation: Teal.

 

Auslöser war, dass er sich selbst sagte, er wolle nicht warten, bis er in Rente ist, um all die Dinge zu tun, die er gerne tun will. Er will sie jetzt tun. Für sich führte er ein, immer montags und donnertags das zu tun, was er tun würde, wenn er nur noch ein halbes Jahr zu leben hätte.

 

Selbst die Schulen sind nicht sicher vor Ricardo Semler

 

Doch damit nicht genug: er revolutionierte das Schulsystem mit nachweisbarem Erfolg. Ohne Lehrer, ohne Klassen, ohne theoretischen Kram. Aber mit viel Praxisbezug, Selbstverantwortung der Schüler und mit der Hilfe von älteren Menschen, „die keiner mehr wollte“.

 

Warnung: Wenn du dir seinen Vortrag bei TED anschaut, hast du womöglich keine Lust mehr, am Arbeitsplatz einfach nur die Arbeitszeit flexibler zu gestalten. Du willst alles löschen und bei Null beginnen!

 

Und das kann bedeuten, dass du eine Kommplizin oder ein Kommplize bist!

 

-mutmaßt deine Kommplizin Gaby Feile

Foto: deathtothestockphoto.com

Lizenz

 

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: ihre Talente verschmelzen und sie tun Dinge, die unvorstellbar erscheinen. Weil sie es können.

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