Neuer Job – aber nicht irgendwo!

So kann man andere für die Jobsuche einspannen

 

 

Wie finde ich einen New-Work-Arbeitgeber im Bereich „Sport“ und wie bewerbe ich mich erfolgreich dort?

 

Das war die Aufgabe, die ein paar Neumacher & Neumacherinnen gestellt bekommen haben. Und zwar nicht von irgendwem, sondern von einem von ihnen. Sie trafen sich per Videokonferenz und hatten sich verpflichtet, keine Kritik zu äußern, sondern ausschließlich hilfreiche, machbare und nützliche Ideen beizusteuern. Quer aus der Republik und mit den unterschiedlichsten Talenten hatten sich 5 Neumacher eingewählt und vom ersten Moment an konzentriert mitgearbeitet.

 

Die Fragen, die der „Auftraggeber“ am Ende beantwortet haben wollte, lauteten:

 

1. Was sind (weitere) Quellen/Wege um New-Work-Arbeitgeber zu finden?
2. Wie bewerbe ich mich erfolgreich und hebe mich von der Masse ab? Klassische Bewerbung oder extravagant?
3. Wie finde ich heraus, ob ein potentieller Arbeitgeber die New-Work-Philosophie vertritt?
4. Welche Fragen kann ich/sollte ich im Bewerbungsgespräch stellen, um die Werte des Arbeitgebers zu erfahren?
5. Was erwartet ein New-Work-Arbeitgeber von seinem Mitarbeiter?

 

Bevor es losging erfuhren alle erstmal ein bisschen was zum Hintergrund und zu den Beweggründen des Jobsuchenden. Sie alle waren sich schließlich noch nie begegnet. Dabei wurde klar, was er schon alles gemacht hatte, was gut lief und wo er auf Hindernisse gestoßen ist. Nach rund 10 Minuten durften dann alle Fragen stellen, was zusätzlich half, um auf derselben Ebene zu kommunizieren.

 

Dann ging es los

 

Ideen, Tipps und Kontakte bei jeder Wortmeldung. Alles war sehr pragmatisch und lief diszipliniert ab. Kein unhöfliches Unterbrechen, keine theoretischen Abhandlungen und auch keine unnützen Meinungen. Stattdessen viel Ermutigung, Zuspruch und Unterstützung. Und praktische Lösungen, die man wirklich umsetzen kann bei der Mission „neuer Job“.

 

Was klar wurde: es gibt kein Patentrezept

 

Das Telefon ist ein wichtiges Instrument, um seinem Traumjob näher zu kommen. Fragen kostet nämlich nichts und höfliche Anrufer werden immer eine freundliche Antwort bekommen. Es spart außerdem Zeit und Arbeit, wenn man vorab anruft und rausfindet, ob der Job noch frei ist.

 

Kreativität muss authentisch sein. Der Honigtopf passt vielleicht zu Stefan Raab aber nicht unbedingt zu einem Werkstoffingenieur. Im Zweifel lieber klassisch bewerben als in eine unpassende Rolle schlüpfen.

 

Um einen passenden Arbeitgeber zu finden, muss man sich selbst und seine Erwartungen gut genug kennen. Wenn man selbst weiß, wofür man brennt, wird es auch „die andere Seite“ merken. Frag dich außerdem: Was ist dir wichtiger: die Aufgabe oder das Umfeld?

 

New Work ist ein dehnbarer Begriff, der von vielen als Marketing-Etikette benutzt wird. Google definiert New Work anders als Puma. Folglich ziehen beide auch unterschiedliche Menschen an (und das ist gut so). Die offizielle Definition von New Work gibt’s übrigens seit den 1970ern hier.

 

Die Werte eines Unternehmens herausfinden kann man schon, bevor man im Bewerbungsgespräch sitzt: wie gehen sie mit mir um, was steht auf der Website, was sagen Mitarbeiter (nicht nur auf Kununu sondern auch in der Wirklichkeit). Mit gut formlierten Fragen, kann man das (ab dem ersten Kontakt) zusätzlich rausfinden. Tipps dazu gibt’s zum Beispiel bei intrinsify.me.

 

Das virtuelle Treffen war genau nach 75 Minuten zu Ende. Alle Fragen waren beantwortet und der Jobsuchende bester Dinge.

Hier sein Fazit: „Das virtuelle Treffen, in dem ich der Themengeber war, hat mich richtig weitergebracht. Das lag auch an der sehr passenden Auswahl der Beteiligten, die unterschiedliche Perspektiven einbrachten. Die Fragen, die ich vorab formuliert hatte, gaben dem Ganzen einen strukturierten Ablauf. Abschweifende Diskussionen wurden so vermieden und ich fühlte mich durch die Antworten in meinem Vorgehen bestätigt. Mein Tipp für andere Themengeber: gute Vorbereitung ist absolut notwendig, damit für alle die Situation klar ist und die Hilfe zielgerichtet ist.“

 

Was will man mehr?

fragt deine Kommplizin Gaby Feile

 

Über die Kommplizin:

Gaby Feile weiß, dass man Ideen unterstützen muss, statt sie klein zu reden. Denn dann werden sie noch besser!

Mehr über Gaby Feile

 

 

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