Entdecke deine Leichtigkeit.

 

Kennst du das? Immer wieder hast du das Gefühl, in einem Rad gefangen zu sein. Wie ein Hamster rennst du tagein und tagaus. Pflichten, Termine, Sorgen, Ängste, Nöte. Der Alltag überrollt dich förmlich. Das Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit geht im Alltag schnell verloren.

 

Kannst du dich noch an die Tage der Freiheit und Leichtigkeit erinnern? Fühle in dich hinein. Wann warst du das letzte Mal frei in deinen Gedanken? Woran liegt es, dass es jetzt anders ist? Mich inspirierte dazu ein Zitat von Marc Aurel. 

 

 

„Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht.“ 

 

 

In der Kindheit hattest du noch keine Pflichten und Verantwortung zu tragen – als Schulkind hast du vermutlich das erste Mal so etwas wie Verantwortung übernehmen müssen. Und hier hast du auch gelernt, wie ein „normaler“ Alltag zu funktionieren hat. Das Hamsterrad in dem du heute gefangen bist, begann mit der Einschulung. Und nun formst du mit deinem Denken dein heutiges Leben – so wie Marc Aurel es schon früh erkannt hat. Diese Erkenntnis kann die Tore für neue Inspirationen öffnen und die Leichtigkeit in den Alltag zurückbringen. Denn dein Denken von heute muss nicht dein Denken von morgen sein. Die vermisste Leichtigkeit und Freiheit kannst du bewusst in dein Leben einladen. Im Sein. Im Lachen. In der Dankbarkeit.

 

 

Sein. 

 

 

Ein anderes Zitat von Marc Aurel hat mich ebenfalls berührt. 

 

„Sei mutig. Wenn etwas für einen Menschen möglich ist, sei sicher dass es auch für dich möglich ist.“

 

Schau dir ein Kleinkind an – es ist unwahrscheinlich mutig. Sie sehen, was Ältere tun und ahmen es einfach nach. Sie vertrauen darauf, dass es für sie selbst auch möglich ist, da es bereits ein anderes Kind geschafft hat. Sie brauchen diesen Mut und dieses Vertrauen, um z.B. das Laufen zu erlernen.

 

Kleinkinder bringen auch den Mut auf, einfach zu sein. In ihren ganzen Facetten schämen sie sich für nichts. Sie sind im Hier und Jetzt. Sie denken nicht an später oder an gestern. Sie bereuen nichts und sie verstehen keine Argumentation, die auf Termindruck beruht. Sie nehmen sich ganz einfach in der Gegenwart wahr und genießen den Moment (oder auch nicht). Aber sie sind immer im Moment. Selbst wenn sie gerade noch traurig waren und du sie trösten konntest, schaffen sie es, im nächsten Moment vollkommen glücklich im Spiel vertieft zu sein. Als wäre nie etwas gewesen. Natürlich können sie die Erinnerung abrufen, aber sie grübeln nicht darüber nach oder versuchen, eine Analyse der Situation vorzunehmen und das bestmögliche Learning draus zuziehen um einen Prozess zu optimieren. 

 

Sei mutig. Sei du. Schau in dich hinein und finde heraus wer du bist. Und denke daran, dass alles möglich ist – auch für dich. Es gibt immer einen Weg!

 

 

Lachen. 

 

 

Wann hast du das letzte Mal herzhaft laut gelacht? 

 

Ein Lachflash bringt in deinem Körper erstaunliche Reaktionen hervor. Endorphine, auch Glückshormone genannt, fluten den ganzen Körper, wenn du lachst. Finde jeden Tag einen Grund zum Lachen! Am besten Minutenlang. Es gibt sogar Lach-Yogakurse. Menschen treffen sich bewusst gemeinsam zum Lachen und durch die körperliche Betätigung wird Stress abgebaut. Verkrampfungen im Körper wie auch im Gehirn lösen sich – du kannst wieder frei und leicht atmen. Die Endorphine berauschen dein Gehirn und deine Wahrnehmung so sehr, dass du das Gefühl von Glück, Freiheit und Leichtigkeit erleben kannst. Schmerzen werden durch die Endorphine phasenweise betäubt.

 

Solltest du damit behutsam beginnen wollen, dann empfehle ich dir eine kurze Meditation von Kathi Klaudel. Sie kann dir helfen, dein inneres Lächeln zu aktivieren und gelöst in den Tag zu starten oder den Tag zu beenden.

 

 

Dankbarkeit.

 

 

Oftmals neigen Menschen dazu, das zu sehen, was ihnen fehlt. Fühlst du dich gerade ertappt? 

 

Das Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit stellt sich folglich im Alltag nur sehr schwer ein, da du dem nachjagst, was dir fehlt. 

 

Ergründe einmal deine Situation, die Dinge die dir zu fehlen scheinen und hinterfrage kritisch, was sich ändern würde, wenn du sie besäßest. Was versprichst du dir davon? Welche Sehnsucht oder welches Bedürfnis steckt denn wirklich hinter deinem Wunsch? 

 

 

Nun schau nochmal bewusst auf das, was du bereits hast. Nimm bewusst wahr, wofür du dich entschieden hast und was du damit erreicht hast. Mit deinem ganz eigenen Weg bist du ein einzigartiges Individuum, was die Welt etwas mehr zum Strahlen bringt. Sei dankbar für das, was gerade ist. Nimm einfach kleine Momente ganz im Hier und Jetzt wahr und sei dankbar, dass du das für dich erleben kannst. Es wird sich nämlich ändern. Leben besteht aus konstanter Veränderung. 

 

 

Eine ganz wundervolle Erfahrung kann dir mein kleines Lieblingsritual am Abend bieten. Schreibe drei Dinge oder Ereignisse auf, für die du an diesem Tag dankbar warst. Lese sie dir laut vor. Und dann gehe schlafen. Du wirst beseelt am nächsten Morgen aufwachen.

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind.

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Über Nadja Rondke:

Nadja hat ihre Leidenschaft in der Persönlichkeitsentwicklung gefunden und schreibt derzeit ihr erstes Buch zu diesem Thema. Mit ihren Ansätzen und Impulsen möchte sie Sinn-Suchenden Mut und Inspiration geben, die Reise ins Selbst anzutreten.

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