Warum gewinnen nichts mit Pokalen zu tun hat

 

Am Samstag, 18. November 2017, wurde beim Impulstag des Business Club Bavaria (B.C.B.) zum ersten Mal der B.C.B. Business Award verliehen. Ich war mit dem Klub der Kommplizen im Finale. Von Herzen Danke an alle, die das möglich gemacht haben, weil sie für mich abgestimmt haben. Das fühlt sich immer noch sehr schön an.

 

Die Jury hat mir von allen 6 Finalisten die wenigsten Punkte gegeben, war also anderer Meinung als „die Welt“. Bei meinen UnterstützerInnen, die mit mir auf der Veranstaltung waren, machte sich darüber Unverständnis, Enttäuschung und Entrüstung breit.

 

Und bei mir?

 

Ich fühle mich seit dem Moment, als das bekannt gegeben wurde, total beflügelt.

 

Ich habe nämlich dennoch gewonnen, und das sind die Gründe:

 

1. Schon als ich mich beworben hatte, fühlte ich mich als Gewinnerin. Weil ich nämlich meine Komfortzone verlassen habe und eine Verpflichtung eingegangen bin, zu mir selbst und zu meiner Aufgabe zu stehen – öffentlich und mit allen Risiken.

 

2. 3.897 Punkte, die mir Menschen aus der ganzen Welt gegeben haben, machen mich unheimlich glücklich. Weil all diese Menschen an mich geglaubt haben und wollten, dass ich gewinne. Das haben mir sehr viele von euch persönlich gesagt.

 

3. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich von Anfang bis Ende nur auf mein Herz gehört habe und mir von niemandem, auch nicht von Regeln, habe vorschreiben lassen, wie ich mit der Nominierung umgehe und was ich daraus mache.

 

4. Endlich hat der Klub der Kommplizen eine eigene Website, die ich am Freitag noch eigenhändig fertig gemacht habe: klub-der-kommplizen.de

 

5. Ich habe es (fast als Einzige) geschafft, in 5 Minuten darzustellen, warum es den Klub der Kommplizen gibt und was er bewirkt! Das kann ich also jetzt jederzeit aus dem Ärmel schütteln.

 

6. Ich habe zum ersten Mal mein Kommplizinnen-T-Shirt getragen!

 

7. Die ganze Zeit habe ich zu mir selbst gestanden und mich nicht mit anderen verglichen – und ich war einfach gespannt, was passiert. „Authentisch“ nannte das eine Zuschauerin.

 

8. Ich weiß nun, wie es ist, einen Hänger auf der Bühne zu haben – und vom Publikum dafür mit Applaus angefeuert zu werden.

 

9. Bei der Veranstaltung habe ich erfahren, warum die letzten 7 Jahre meines Lebens so turbulent waren – und dass ich die kommenden 7 Jahre sehr bewusst erleben werde (Hinweis: es liegt am Alter).

 

10. Die Stimme meines Herzens ist nun endgültig lauter als die meines Egos. Und das, meine Lieben, fühlt sich unglaublich gut an!

 

11. Ich weiß nun noch mehr als vorher, wie wichtig meine Aufgabe ist, Unternehmen zu Lieblingspätzen für alle zu machen. Damit nämlich in Jurys auch Vertreter solcher Unternehmen dabei sind. 😉

 

Es grüßt die Gewinnerin von vielen Herzen

Gaby Feile

 

PS: Ob ich mich für weitere Preise bewerben werde? Ja klar, und ich werde jedes Mal gewinnen!

 

Über die Kommplizin:

Gaby Feile hat lange das Anklopfen ihrer ganz persönlichen Aufgabe ignoriert. Als es so laut wurde, dass es nicht mehr auszuhalten war, öffnete sie schließlich die Tür. Und seither geht das Leuchten in ihrem Gesicht nicht mehr weg!

Mehr über Gaby Feile

 

 

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