Hinterfrage deine Wut, um deine Angst sichtbar zu machen.

 

Im letzten Artikel zum Thema Wut und Angst habe ich dich eingeladen, „den Saft zur Seite zu stellen“ und hinzuschauen, worum es dir wirklich geht (lies dazu den Artikel „Die Verbindung deiner Angst und deiner Wut“).

Das ist manchmal leichter gesagt, als getan. Es ist immer ratsam, wenn du dich mit deinen Gedanken etwas zurückziehst und sicher stellst, dass du etwas zu schreiben dabei hast. Gedanken fließen ganz automatisch. Schaffe einfach nur eine für dich günstige Umgebung dafür. 

Versetze dich dann noch einmal in eine Situation, die dich besonders wütend gemacht hat. Schreibe dazu zunächst die offensichtlichen Grundlagen auf, dann taste dich an deine eigentliche Baustelle heran. Ein paar hilfreiche Fragen, habe ich für dich zusammengestellt. 

Sieh deiner Wut ins Gesicht und ergründe deine Angst.

 

Bestandsaufnahme der Situation:

  • Was war der oberflächliche Grund für deine Wut? Beschreibe die Situation, beteiligte Personen und die Umgebung.
  • Wie hast du dich gefühlt? Wie äußerte sich das Gefühl? Wurde dir heiß und oder hat dein Herz angefangen zu pochen? Notiere alles, was du gespürt hast.
  • Wo hast du das Gefühl der Wut gespürt? Welcher Körperteil hat sich wie verändert? Gibt es Körperteile, die besonders stark von deinem wütenden Empfinden betroffen waren?
  • Wie hat es sich geäußert? Beschreibe alles, was zur Reaktion gehört – hast du vielleicht in ein Kissen geboxt oder gebrüllt. Hast du geweint oder einen Teller an die Wand geschmissen?

Denke nun an Peter. Vergleiche deine Situation mit seiner und überlege, was bei dir zum Vorschein kommen könnte, wenn du den „Saft“ zur Seite schiebst. 

Deine Baustelle:

  • Wann verspürst du noch solche Wutgefühle? 
  • Gibt es bestimmte Menschen, die diese Gefühle auslösen können?
  • Was haben diese Menschen gemeinsam?
  • Gibt es wiederkehrende Situationen, die deine Wut auslöschen?
  • Wo ist die Verbindung? 
  • Was darfst du von all diesen Menschen und Situationen lernen? 

Sei mutig und schaue hin, wovor du Angst hast.

 

Nur wenn du den Ursprung deiner Wut kennst, kannst du deinen Ängsten ins Gesicht sehen und bei dir ankommen. Am Ursprung kannst du aktiv arbeiten, aber die Situationen, die deine Wut heraufbeschwören, werden immer wiederkehren. Solange, bis du verstanden hast, worum es bei dir geht und du dich annimmst und verstehen lernst.

PS: Wenn du auch mit dir ringst und manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst, mach doch mal eine Standortbestimmung. Gleich hier:

Über den Klub der Kommplizen:

Wir schwingen auf der #Schmetterlingsfrequenz.

Wer vollkommen bei sich selbst ankommen will, nimmt sich Schmetterlinge als Vorbild: Sie ent-falten sich und zeigen der Welt ihre Farben beim Fliegen.

Als Anlauf und Startbahn sind Brücken ideal. Denn sie verbinden dich mit der #Schmetterlingsfrequenz. Und dort gibt es keinen hinderlichen Ballast mehr. Alles ist leicht, und du bist vollkommen du selbst.

Komm mit und fliiieege!

Über Nadja Rondke:

Nadja hat ihre Leidenschaft in der Persönlichkeitsentwicklung gefunden. Mit Hilfe von 1:1 Coaching, Workshops und schriftlicher Begleitung kann sie dir helfen, wieder in deine Verbindung zu kommen.

Mehr zu Nadja auf ihrem Blog oder bei LinkedIn.

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