Der Praktikant, der ein Video übers Team dreht, in dem sich alle wiedererkennen und Gänsehaut haben.

 

Die Abteilungsleiterin in Teilzeit, die Menschen dazu inspiriert, an etwas mitzuwirken, das größer ist als sie selbst.

 

Die Schülerin aus Schweden, die freitags nicht in die Schule geht und stattdessen für den Klimaschutz streikt.

 

Die Rezeptionistin, die entscheidet, dass wir Wasser aus Glasflaschen trinken, statt aus Plastik.

 

Der IT-Administrator, der sich für den Kauf einer „entschleunigenden“ Kaffeemaschine einsetzt und allen die Kunst des Kaffeegenusses zeigt.

 

Der Ingenieur, der das Thema Nachhaltigkeit ganz praktisch im Unternehmen etabliert und mit gutem Beispiel voran geht.

 

Die jüngste Repräsentantin im amerikanischen Kongress, die zeigt, wie sie mit Menschen umgeht, die sie gewählt haben.

 

Die Psychologie-Studentin, die als Kellnerin aushilft und sich Zeit nimmt, ihren Gästen zuzuhören und sie mit Namen begrüßt, wenn sie das nächste Mal kommen.

 

Die Assistentin, die die Hand hebt und aktiv wird, als kein anderer sich traut, weil es ihnen zu brenzlig ist.

 

 

Alle diese Menschen haben Führungskraft.

 

Nicht weil es auf ihrer Visitenkarte steht, sondern, weil sie diese geschenkt bekommen haben. Einfach so. Bedingungslos. Sie sind damit auf die Welt gekommen. Genau wie du!

 

Wie das so ist mit Kraft: sie ist nicht bei uns allen gleichermaßen ausgeprägt. Das liegt daran, dass wir sie unterschiedlich einsetzen und sie deshalb auch unterschiedlich trainieren. Das Gute: Führungskraft kann sehr schnell wirksam sein, auch ohne dafür lange Gewichte stemmen zu müssen.

 

Fang einfach an

 

Keine Beförderung, kein Titel und keine Ausbildung der Welt machen dich zu einer Führungskraft. Denn:

 

Du hast Fuehrungskraft

 

Am stärksten fühlst du diese Kraft, wenn du dich selbst führst. Ja genau: dich selbst. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe und geht leichter, je besser du dich selbst kennst. Und das wiederum ist eine lebenslange Reise.

 

Erforsche dich also selbst und lerne, wie du tickst. Entwickle dich – ganz bildlich: werde die vielen Hüllen los, mit denen du umwickelt bist. Lege deine Maske ab und sei so, wie du gedacht bist. Dann kannst du tun, wofür du gemacht bist. In diesen Momenten führst du dich selbst. Und lässt dein Ego los.

 

Der Rest ist noch einfacher

 

Wenn du dich selbst gut kennst, fällt es dir leichter, andere Menschen zu erkennen. Du begreifst, dass andere Menschen genauso komplexe Wesen sind wie du. Man kann sie nicht einfach in Schubladen packen – denn jeder Mensch ist unvergleichlich.

 

Diejenigen, die das sehen, was du sehen kannst, die gehen mit dir. Du führst sie – für eine Weile. Irgendwann folgst du jemandem, weil er oder sie führt, und zwar in eine Richtung, die dir zusagt. Vielleicht trennen sich eure Wege, und später begegnet ihr euch wieder. All das ist gut, denn führen ist dynamisch. Es ist wechselseitig. Und es ist aktiv. Wer führt, bewegt!

 

So fairführst du

 

Eine kleine Gruppe von KommplizInnen hat im März 2018 ihren Blickwinkel zum Führen manifestiert. Sie nannten es fairführen und sind noch heute stolz darauf, diese Prinzipien in kurzer Zeit und ohne harsche Diskussionen gemeinsam erschaffen zu haben:

 

Neu Fuehren - Fairfuehren

 

Im Klub der Kommplizen nutzen wir seither diese beispiellosen Prinzipien und gleichen unser Führen und unser Tun laufend damit ab. Das macht es leicht, rückblickend zu erkennen, wo und warum wir nicht fairführt haben. Und wir spüren sehr schnell, wenn es geklappt hat. 🙂

 

Mach dich doch mal mit dem Fairführen vertraut und probiere es aus. Beginne bei und mit dir selbst. Bei unseren Auswärtsspielen kannst du dich selbst noch besser kennen lernen und andere genau dabei begleiten.

 

Erzähle uns, welche Erfahrungen du mit dem Fairführen machst. Wir wollen gerne von dir lernen.

 

Und jetzt leg los!

 

Deine Kommplizinnen und Kommplizen im Klub der Kommplizen

 

PS: Deine Führungskraft setzt du sehr wahrscheinlich nicht nur bei der Arbeit ein. Sondern in der Familie, im Verein, an der Bushaltestelle, beim Wandern, im Telefonat mit der Versicherung, beim Treffen mit Freunden oder beim Rendezvous.

 

Über den Klub der Kommplizen:

So wie in der Nationalmannschaft, kommen im Klub der Kommplizen begabte Macherinnen & Macher aus verschiedenen Unternehmen zusammen. Ihre Mission: Unternehmen zu Lieblingsplätzen für alle zu machen.

Alles zum Klub der Kommplizen

 

 

Teile diesen Beitrag, wenn er dir gefällt: