Klub der Kommplizen https://www.klub-der-kommplizen.de Wir machen Unternehmen zu Lieblingsplätzen für alle. Wed, 16 Sep 2020 09:11:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 https://www.klub-der-kommplizen.de/wp-content/uploads/2-e1497444340539.png Klub der Kommplizen https://www.klub-der-kommplizen.de 32 32 Werbung loswerden – so schaffst du es https://www.klub-der-kommplizen.de/werbung-loswerden/ Sat, 01 Aug 2020 07:18:11 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=16909 Werbung loswerden ist ein Beitrag, deinen Zweck der Existenz leichter leben zu können und ganz du selbst zu sein. So wie du gedacht bist.

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Werbung kann ganz schön nerven

 

Im Beitrag „Was ist dein Zweck der Existenz?“ kannst du lesen, wie Werbung an allen Ecken und Enden uns davon abhält, ganz bei uns zu sein und unserem Zweck der Existenz (ZDE), unserem Purpose, unserer Lebensaufgabe nahe zu kommen.

 

Das liegt daran, dass der Zweck von Werbung der ist, uns weis zu machen, dass wir nicht gut genug sind. Und dass wir mit dem Kauf bestimmter Produkte oder Dienstleistungen diesen Mangel ausgleichen können. Dass dies nicht klappt, hast du schon bemerkt.

 

Auch wenn wir Werbung nie komplett entgehen können (du kannst ja nicht mit verbundenen Augen durch die Stadt gehen, um Poster, Littfasssäulen, Busse und Leuchtreklame nicht sehen zu müssen), können wir doch einen Teil der Werbung loswerden. Und damit: Zeit gewinnen, Geld sparen, weniger Stress haben und uns wohler fühlen.

 

Ein paar Tipps fürs Werbung loswerden

 

Gegen die Papierflut im Briefkasten

 

Sehr schnell und auch noch umweltfreundich kannst du Werbung, die dir ungefragt in den Briefkasten geworfen wird, „abbestellen“. Klebe auf deinen Briefkasten einen Hinweis, dass du weder Werbung noch kostenlose Anzeigenblätter möchtest. Diese Anzeigenblätter gelten nämlich nicht als Werbung (auch wenn sie ganz viel davon enthalten), werden also dennoch eingeworfen, wenn du dem nicht ausdrücklich widersprichst. Einen Aufkleber kannst du zum Beispiel hier bei Smarticular ausdrucken oder bestellen. Damit erleichterst du nicht nur dir das Leben, sondern rettest auch ganz viele Bäume.

 

Wenn Werbung mit der Post kommt

 

Manche Unternehmen verschicken Werbung per Post, zum Beispiel Angebote, Einladungen etc. Wenn du bei den Unternehmen mal was gekauft hast, aber keine weitere Werbung möchtest, kannst du dem widersprechen. Eine Vorlage dafür, findest du ebenfalls bei Smarticular. Dort gibt es auch Links zur Robinson-Liste und zur Liste zur Vermeidung von Werbung. Dort kannst du dich eintragen, damit du keine Werbung mehr per Post oder E-Mail bekommst.

 

Ein anderer Weg ist, laut Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, unerwünschte, persönlich adressierte Post an den Absender zurück zu schicken. Du kannst auf den Umschlag: „Unfrei zurück an Absender! Unverlangte Sendung“ schreiben (natürlich nur, wenn du der Werbepost dort bereits erfolglos widersprochen hast). Der Absender muss in diesem Fall die Kosten für die Rücksendung tragen und wird sich dies wahrscheinlich in Zukunft sparen wollen.

 

Newsletter abbestellen

 

Oft schicken Unternehmen automatisch Newsletter mit Angeboten, wenn du einmal was bestellt hast. Wie vermeidest du das: Entweder du setzt den Haken bei deiner Bestellung erst gar nicht, oder du meldest dich konsequent von den Newslettern ab. Es muss in jeder E-Mail ein Abmeldelink vorhanden sein, mit dem das mit wenigen Klicks geht.

 

Online-Werbung einfach nicht mehr sehen

 

Ja, ich weiß, viele Seiten finanzieren sich über Werbung. Und indem du dadurch die Seiten „kostenfrei“ nutzen kannst, scheint das auch legitim zu sein – und muss irgendwie akzeptiert werden. Manche Menschen fühlen sich gut dabei, wenn sie Werbeanzeigen sehen und sie anklicken. Das ist in Ordnung.

 

Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht. Wenn du Seiten ohne Werbung genießen willst, installiere dir einen Ad-Blocker als Add-On für deinen Browser. Es gibt verschiedene Tools dafür, UBlock Origin ist eines, das sehr populär ist, einfach zu bedienen und sogar von Experten positiv getestet wurde.

 

Eine grüne Suchmaschine nutzen

 

Falls du all deine Online-Suchen mit Google machst, fällt dir auf, dass die zuerst auftauchenden Suchergebnisse zunehmend aus Werbeanzeigen bestehen. Hast du einen Ad-Blocker installiert, kannst du diese zwar sehen, aber nicht anklicken. Wenn du lieber eine Suchmaschine nutzen willst, die gute Ergebnisse liefert, Werbung nur ganz gezielt einbindet, dazu noch CO2-negativ ist und in Berlin ihren Hauptsitz hat, dann wechsle zu Ecosia. Diese Suchmaschine basiert auf Microsoft Bing und nutzt ihre Gewinne dafür, für jede Suchanfrage Bäume zu pflanzen, ganz gezielt in wichtigen Regionen. Den Meilenstein 100 Millionen Bäume haben die Nutzer im Juli 2020 geschafft. Das Verb für die Suche mit Ecosia heißt übrigens „ecosiaen“.

 

Transparenz-Hinweis:

 

Für eventuelle veraltete Informationen übernehme ich keine Haftung. All diese Empfehlungen sind subjektiv und keine Affiliate-Links. Du kannst natürlich selbst gerne nach den für dich am besten passenden Lösungen suchen. Wenn du weitere Tipps hast, wie man die Werbung reduzieren kann, die täglich auf uns einprasselt, dann schreibe mir. Vielen Dank.

 

 

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Passt dein ZDE zu deiner Arbeit? Teil 2 https://www.klub-der-kommplizen.de/passt-dein-zde-zu-deiner-arbeit-zde-trilogie/ Sat, 01 Aug 2020 06:46:48 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=16969 Suchst du nach einem Arbeitsplatz, der mit deinem ZDE harmoniert? Das ist leider nicht so leicht, wie John Strelecky in seinen Büchern sagt. Warum und was die Lösung ist erfährst du hier in Teil 2 der ZDE-Trilogie.

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Passt dein Zweck der Existenz zu dem, was du täglich tust?

 

Anders gefragt: kannst du deinen Purpose dort, wo du arbeitest, erfüllen?

 

In seinem Buch „The Big Five For Life“ erzählt John Strelecky vom Unternehmer Thomas Derale. Er ist ein Freund von Mike, dem das Café am Rande der Welt im gleichnamigen Buch gehört. Darüber hast du vielleicht in Teil 1 der ZDE-Trilogie schon gelesen. Falls nicht, hole das am Ende dieses Textes nach.

 

Mike ist überzeugt davon, dass jeder Mensch einen Zweck der Existenz (ZDE) hat, dass es also einen Grund gibt, warum er oder sie auf der Welt ist.

 

Thomas Derale ist vom Konzept des Zwecks der Existenz so angetan, dass er es auf seine Unternehmen anwendet. Jedes Unternehmen, so erklärt er, hat einen Zweck der Existenz (oder Purpose). Das ist der Grund, warum das Unternehmen existiert. Und das gilt übrigens auch, wenn dieser Zweck nicht deutlich formuliert ist.

 

Als er das erkannte, gründete er ein Unternehmen, dessen Zweck auf seinen persönlichen ZDE abgestimmt war. Damit erschuf er die Möglichkeit, sich jeden Tag mit den Dingen zu befassen, die für ihn und seinen ZDE relevant sind. Für Thomas Derale, der schon vorher beruflich sehr erfolgreich war, war es logisch, dass er noch erfolgreicher sein wird, wenn sein ZDE in Harmonie mit dem Unternehmens-ZDE ist.

 

Den Kreis erweitern

 

Doch damit nicht genug. Thomas wollte mit Menschen in seinem Unternehmen arbeiten, deren ZDE ebenfalls mit dem des Unternehmens harmoniert. So schuf er eine Gemeinschaft von Menschen, die als Reisegefährten für ein großes Ziel arbeiten.

 

Die tägliche Erfüllung der Menschen kommt daher, dass sie nur Dinge tun, die ihrem Zweck der Existenz entsprechen. Allerdings gibt es einen Haken: das funktioniert unternehmerisch nur, wenn das Unternehmen Gewinn macht. Denn ansonsten können die Menschen nicht entlohnt werden und dann müssen sie, trotz aller persönlicher Erfüllung, das Unternehmen früher oder später verlassen.

 

Wie findest du nun ein Unternehmen, das mit deinem ZDE harmoniert?

 

Diese Frage stellen sich viele Menschen, die das Buch „The Big Five For Life“ gelesen haben. Und auch viele Menschen, die den Klub der Kommplizen finden. Es ist nicht so leicht, wie es sich anhört, einen „Arbeitgeber“ zu finden, dessen Purpose zu deinem passt. Viele Unternehmen veröffentlichen ihren eigenen ZDE oder Purpose gar nicht. Sie wurden zwar aus einem bestimmten Zweck gegründet, aber dieser ist entweder so offensichtlich, dass man nicht darüber spricht. Oder er ist so un-offensichtlich, dass ihn keiner kennt.

 

Kein Sex-Appeal

 

Weil Unternehmen in der Regel aus wirtschaftlichen Gründen oder zur Befriedigung von Bedürfnissen des Marktes gegründet werden, ist der Zweck von Unternehmen meist nicht so sexy.

 

Hier ein paar Beispiele:

 

Eine Bank ist dafür da, ihren Kunden Kredite zu geben, die sie mit den Einlagen von anderen Kunden finanzieren.

Ein Kaufhaus hat den Zweck, Kunden mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen.

Ein Stromanbieter wurde gegründet, um Kunden Energie/Elektrizität zu liefern.

Ein Verkehrsunternehmen transportiert Waren und Menschen von A nach B.

Ein Hotel dient als Herberge für Reisende.

Ein Restaurant befriedigt die Grundbedürfnisse seiner Gäste: Essen und Trinken.

Eine Werbeagentur hilft ihren Kunden dabei, ihren Produktabsatz zu sichern.

Ein Autohersteller will Menschen individuelle Mobilität ermöglichen.

Ein Büromöbelhersteller richtet Arbeitsplätze ein.

 

Wenn du diese ZDEs liest, passen diese in irgendeiner Form zu deinem persönlichen ZDE, falls du ihn schon entdeckt hast? Und falls nicht: Schlägt bei einem dieser Sätze dein Herz schneller, weil du unbedingt dabei sein willst?

 

Lass mich raten: vermutlich eher nicht!

 

Ich wage zu sagen, dass niemand mit der Aufgabe auf die Welt kommt, Strom herzustellen und diesen Kunden zu liefern. Oder Kredite zu vergeben oder den Absatz von irgendwelchen Produkten zu erhöhen.

 

Auch kommt niemand deshalb auf die Welt, um Human Resources Manager, Softwareentwickler:in oder Zugbegleiter:in zu sein. Genauso wenig werden wir als Universitätsprofessor:in, Friseur:in oder Bauzeichner:in geboren.

 

ZDE Platz zum Jubeln

 

Wofür kommen Menschen dann zur Welt?

 

Der Zweck der Existenz oder Purpose ist ganz individuell für jeden Menschen. Er ergibt sich automatisch aus all den Gaben, die du mitbekommen hast und mit denen du schon zur Welt gekommen bist. Der deutsche Begriff Aufgabe geht auf das mittelhochdeutsche Wort gâbe zurück. Das bezeichnet eine Eigenschaft, mit der jemand ausgestattet ist, also eine „Begabung“ oder das „Talent“, das jemand für sein Leben mitbekommen hat.

 

Manche sagen auch Calling oder Berufung oder Mission oder Auftrag oder Bestimmung dazu. Mir gefällt Lebensaufgabe ganz gut, so nennt es Jean Monbourquette in seinem Buch „Finde deinen Platz im Leben. Der inneren Bestimmung folgen“.

 

Du wählst deinen ZDE nicht selbst aus – er wählt dich

 

Es ist also fast unmöglich, dir einfach eine Lebens-Überschrift auszudenken, die dir passt, weil du vielleicht schon immer Flugbegleiter:in werden wolltest. Oder dir ein wunderbares Lebensziel zu setzen, das heißt: glücklich sein oder reich sein oder in Amerika leben. Diese Dinge sind allenfalls Teil deiner Big Five For Life, aber sie sind nicht der Grund, warum du auf die Welt gekommen bist. Also das, womit du Spuren hinterlassen sollst. Das ist klar, oder?

 

So einfach wie Thomas Derale das im Buch erzählt ist es in Wirklichkeit leider nicht. Und vermutlich ist dir auch klar, dass John Strelecky sich diesen beispielhaften Unternehmer ausgedacht hat. Das heißt nicht, dass es ihn (oder sie) nicht gibt. Vermutlich gibt es Menschen, deren ZDE es ist, genau so ein Unternehmen zu führen, wie Thomas Derale welche führte.

 

Trotz der tollen Bücher von Strelecky und passenden Seminaren klafft also leider noch eine große Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Meine Beobachtung ist, dass Menschen nach einem Arbeitsplatz suchen, der sich gut anfühlt. Oft sprechen sie von „Kultur“ oder nennen Methoden wie Agilität oder Selbstorganisation als Bedingung. Oder sie stellen sich vor, in einem demokratischen Unternehmen glücklich zu werden.

 

Ich sage es deutlich: das funktioniert leider nicht. Es funktioniert nur andersherum: du erkennst deinen Zweck der Existenz, also deine Bestimmung – und dann entdeckst du, wie du deine Lebensaufgabe am besten erfüllst. Das kann in einem Unternehmen sein, aber das ist nicht der einzige Weg.

 

In Teil 3 der Trilogie zum Zweck der Existenz erfährst du, wie du deinen ZDE erkennst, wenn er dich findet.

 

Am besten holst du dir alle 3 Teile: trage dich dazu hier ein.

 

Und, war das inspirierend für dich? Dann habe ich meinen ZDE erfüllt.

 

Deine Gabriele Feile

 

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So findet dich deine Lebensaufgabe. Teil 3 https://www.klub-der-kommplizen.de/so-findet-dich-deine-lebensaufgabe-zde-trilogie/ Sat, 01 Aug 2020 06:45:37 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=16974 Deine Lebensaufgabe suchst du dir nicht aus. Sie findet dich. Sei dafür am besten du selbst - und offen für den ganzen Rest. Es lohnt sich. Teil 3 der ZDE-Trilogie.

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Wie findet dich dein Zweck der Existenz?

 

Auch wenn dir das manche erzählen: deine Lebensaufgabe (oder dein ZDE) wird nicht unbedingt durch ein Seminar oder das Lesen eines Buches zu dir kommen. Es sei denn, beides geschieht zu einem Zeitpunkt, bis zu dem du schon sehr offen durchs Leben gegangen bist. Dann kann ein einziger Satz, den du beim Lesen oder auf dem Seminar hörst, dir Erleuchtung bringen. Alle Puzzleteile fallen plötzlich an ihren Platz: dann weißt du, wofür du da bist.

 

Hast du also das dringende Bedürfnis, ein bestimmtes Buch zu lesen – oder kommt es scheinbar „zufällig“ zu dir, dann lies es. Auch ein Kurs kann stimmig sein, jedoch nur, wenn die Veranstalter:innen dir keine falschen Versprechungen machen.

 

Der richtige Zeitpunkt für deine Ent-Faltung

 

Bei vielen von uns passiert die „Heimsuchung“ unserer Lebensaufgabe übrigens nicht wie bei Mozart in der Kindheit. Die Pubertät hingegen ist eine Zeit, in der wir unserem ZDE oft sehr nahe kommen. Weil wir zu dieser Zeit aber lieber dazu gehören wollen, überhören wir den Ruf und tun lieber das, was unsere Freunde tun oder was unsere Eltern wollen. Es lohnt sich also, wenn du gedanklich in die Pubertät zurück reist und dir vor Augen hältst, was du damals am liebsten gemacht hast oder tun wolltest.

 

Eine gute Zeit, um seinen ZDE oder seine Lebensaufgabe zu erkennen, ist die „Krise in der Mitte des Lebens“. Diese beginnt bei vielen um den 40. Geburtstag herum. Nicht jede:r kauft einen Porsche. Manche schliddern in ein Burn-Out, erleiden einen herben Jobverlust, werden ernsthaft krank oder müssen das Ende einer Ehe akzeptieren.

 

Doch auch in späteren Jahren lässt sich die Lebensaufgabe noch finden und sogar erfüllen. Die so genannten Wechsel-Jahre, die übrigens nicht nur Frauen durchmachen, der Eintritt ins Rentenalter oder wenn ein:e Partner:in stirbt sind solche Zeitpunkte.

 

Eine komplette Wandlung der Welt, wie sie die Corona-Zeit im Jahr 2020 anstieß, ist ein weiterer Wendepunkt, der die Tür zu deiner Bestimmung öffnen kann – und hier spielt dein Alter nicht wirklich eine Rolle.

 

Was auch immer den Ausschlag gibt, sei mutig und vertraue darauf, dass es genau richtig für dich ist.

 

Plötzlich ist sie da: deine Lebensaufgabe

 

Und dann, wie von Zauberhand, wirst du irgendwann wissen, was dein Zweck der Existenz ist. Oder dein Purpose, wenn du ihn lieber so nennst. Vielleicht dauert das nur eine Woche, vielleicht mehrere Monate, ein Jahr oder auch länger. Das ist egal. Lass es laufen und sei offen für alles, was in dieser Zeit passiert. Denn eines ist sicher: du wirst dich auf der Reise selbst viel besser kennen lernen und wirst Freude daran haben. Dir wird es immer besser gehen.

 

Deinen persönlichen Zweck leben

 

Unser Wirtschaftssystem ist leider so gebaut, dass die meisten von uns sofort an einen Job denken, wenn es um die Erfüllung unserer Lebensaufgabe geht. Wie ich in Teil 2 dieser Trilogie (falls du diesen verpasst hast, kannst du ihn unten bestellen) schon schrieb, kommt niemand von uns mit einem Etikett zur Welt auf dem steht: ich bin Beamter/Beamtin. Oder: ich werde Gärtner:in. Oder: Mein Beruf ist Psycholog:in.

 

Lebensaufgabe und ZDE

 

Erst einmal müssen wir nichts WERDEN im Leben. Wir SIND schon etwas im Moment unserer Geburt. Alles, was wir für unser Leben brauchen, ist in uns selbst. Leider passiert den meisten von uns dasselbe: wir lernen, dass wir „falsch“ sind, wir sollen uns anpassen, brav sein, den Eltern keine Schande machen und es besser haben als sie. Uns wird „vorgeschrieben“, dass wir das Lebenswerk von Vater oder Mutter weiterführen, oder das Leben leben, das den Eltern verwehrt geblieben ist. All das passiert oft unbewusst, und wir fügen uns, weil alles andere zu anstrengend ist.

 

Bis irgendwann etwas passiert, was uns aus der Bahn wirft. Und das ist dann noch viel, viel anstrengender.

 

Beispiele für Lebensaufgaben

 

Deine Lebensaufgabe (oder dein Purpose) findet dich, wie schon erwähnt. Du wählst sie dir nicht aus, weil du es cool findest, und du dir einen Traum erfüllen willst. Nicht immer ist die Aufgabe auf den ersten Blick attraktiv. Sehr oft erleben Menschen, dass sie sich ihr Leben lang dagegen sträuben, ihre Bestimmung zu leben. Das ist übrigens ein Zeichen dafür, dass dies wahrscheinlich genau das ist, was dir bestimmt ist. Nur: du erlaubst es dir nicht, weil du anders konditioniert wurdest.

 

Bei mir persönlich war es so, dass ich schon als Mädchen sehr viel gewusst und gesagt habe und ergo mitdiskutiert habe mit den „Großen“. Von den Erwachsenen hörte ich immer wieder: „Sei ruhig.“ Sie haben mir den Mund verboten. Dieses wiederholte Erlebnis hat sich so tief bei mir festgesetzt, dass ich Jahrzehnte gebraucht habe, es wieder loszuwerden. Mehr dazu erzähle ich übrigens in meinem Buch.

 

Lebensaufgaben sind sehr individuell, sie sind aber meist übergreifend, das heißt, das Erfüllen kann über verschiedene Wege erfolgen.

 

Ein Beispiel:

 

Jemand hat die Lebensaufgabe, sich für Menschen in Notlagen einzusetzen. So jemand kann als Sozialarbeiter:in tätig werden, Seelsorger:in sein, im Krankenhaus arbeiten, in die Entwicklungshilfe gehen, Polizist:in sein oder eine Stiftung gründen oder führen, die in Afghanistan Minenopfer betreut.

 

Dieser Mensch kann genauso gut einen Verwaltungsjob im Rathaus machen und sich ehrenamtlich um Flüchtlinge kümmern. Er kann sich in Trauerhilfe ausbilden lassen und Sterbende auf ihrem letzten Weg begleiten – in der Freizeit. Die Person kann sich um alte oder kranke Nachbarn kümmern oder eine Website betreiben für psychisch labile Menschen. Oder sie kann als Banker:in Kredite an Bedürftige vergeben.

 

Bestimmt fallen dir noch viele weitere Beispiele ein, die zu diesem ZDE passen. Die Gestaltung deines Lebens bleibt also völlig dir selbst überlassen. Du allein bist dafür verantwortlich, alles miteinander zu kombinieren.

 

Die gute Nachricht

 

Solange du deiner Bestimmung folgst, wird dein Leben er-folg-reich sein. Und: die Angst, die dich ohne diese Aufgabe vielleicht ständig begleitet hat, wird sehr wahrscheinlich geringer.

 

Denn du weißt, dass du die wichtigste Aufgabe in deinem Leben erfüllst: du selbst zu sein.

 

„Du kannst nicht daran scheitern, du selbst zu sein.“ (Wayne Dyer, US-amerikanischer Psychologe)

 

 

ZDE Theaterstück

 

Stell dir das Leben wie ein großes Theaterstück vor, in dem jeder Mensch, auch du, eine ganz bestimmte Rolle spielt. Nämlich die, die dir ganz buchstäblich in die Wiege gelegt wird. Dann ist es nicht nur dein Recht, sondern sogar deine Pflicht, diese Rolle bestmöglich zu spielen, damit das gesamte Theaterstück ein Erfolg wird. Wenn jemand den Text nicht kann oder den Einsatz verpasst, ist das für alle anderen ein Misserfolg. Spielen aber alle aus ganzem Herzen die ihnen zugedachte Rolle, wird das Stück ein großer Erfolg.

 

Das heißt: Wir alle haben einen gemeinsamen Zweck der Existenz:

 

Wir selbst zu sein – ganz wahrhaftig!

 

Lass es uns tun!

 

Deine Gabriele Feile

 

Wenn dir Teil 1 und 2 der ZDE-Trilogie fehlen, bestelle sie hier.

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Was ist dein Zweck der Existenz? Teil 1 https://www.klub-der-kommplizen.de/was-ist-dein-zweck-der-existenz-zde-trilogie/ Sat, 01 Aug 2020 06:35:33 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=16764 Ist dein Zweck der Existenz der, möglichst viel zu konsumieren? Oder denkst du, du bist für etwas anderes auf der Welt? Finde es heraus. Es lohnt sich. Beginne mit Teil 1 der ZDE-Trilogie.

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Wofür bist du hier?

 

Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt? Die Antwort darauf kann dein Zweck der Existenz sein.

 

John Strelecky benutzt in seinem Buch „Das Café am Rande der Welt“ den Begriff „Zweck der Existenz“ (ZDE). Im englischen Original heißt das „Purpose for Existence“ (PFE).

 

Kurz zum Buch:

 

Mitten in der Nacht strandet John „zufällig“ in einem Café und wird plötzlich mit ganz existenziellen Fragen konfrontiert. Sie stehen auf der Speisekarte und lauten:

 

Warum bist du hier?

Hast du Angst vor dem Tod?

Führst du ein erfülltes Leben?

 

Er erörtert diese Fragen mit der Kellnerin, dem Besitzer und anderen Gästen und verlässt das Café schließlich als ganz anderer Mensch – und ziemlich satt.

 

Wenn du das Buch noch nicht kennst, lies es und fühle dich inspiriert.

 

Die Schlüsselfrage

 

John stellt im Buch irgendwann selbst eine Frage, nämlich:

 

„Warum verbringen wir so viel Zeit damit, uns auf den Zeitpunkt vorzubereiten, zu dem wir tun können, was wir möchten, anstatt es einfach sofort zu tun?“

 

Dieser Zeitpunkt in der Zukunft ist in vielen Fällen der Moment, in dem wir in den „wohlverdienten Ruhestand“ gehen. Bis dahin malochen wir, wir reiben uns auf, machen Überstunden und vielleicht Karriere. Es gibt natürlich Zwischenziele, auf die wir hinarbeiten: zum Beispiel den Urlaub.

 

Den verdienen wir uns schließlich im Rest des Jahres, also gönnen wir ihn uns. Damit wir endlich mal das tun können, was wir wirklich möchten. Fatal ist, dass dieser Urlaub in den meisten Fällen von irgendjemandem genehmigt werden muss, wir vorher und nachher meist noch mehr Stress haben und im Urlaub (der meist zu kurz ist) nicht wirklich „runter“ kommen. Wie es besser gehen kann, steht übrigens hier.

 

Verführung pur

 

Auch im Urlaub passiert das, was uns sonst jeden Tag begegnet: wir werden verführt. Verführt von all den Informationen und Angeboten, die auf uns einprasseln. Meist kommen diese in Form von Werbung daher und die Botschaften sind sehr subtil. Es geht immer darum, dass bestimmte Dinge uns endlich Erfüllung bringen. Der Tenor ist:

 

„Wenn du dieses Produkt kaufst und benutzt, wirst du glücklich sein.“

 

Wir glauben, wir verpassen etwas, wenn wir nicht mitmachen. Und übersehen, dass wir etwas viel Wichtigeres verpassen: zu leben.

 

Die Folge

 

Je mehr wir konsumieren, desto mehr Geld brauchen wir. Und desto mehr müssen wir dafür arbeiten. Wenn unsere tägliche Arbeit uns nicht erfüllt, sondern uns auspowert oder nervt, werden wir noch unzufriedener und kaufen noch mehr. Denn wir glauben ja: wenn wir diese Produkte haben, wird es uns besser gehen. Meist ist das nicht der Fall, wie du weißt. Stattdessen müssen wir womöglich einen Kredit abbezahlen. Und das heißt: noch mehr und länger arbeiten. Wir werden noch unzufriedener und eventuell sogar krank. Und all das nennen wir Leben!? Klingt eher nach Hamsterrad.

 

 

Zweck der Existenz Hamsterrad

 

 

Dein Zweck der Existenz (ZDE)

 

Dein Zweck der Existenz ist das „Wofür“ deines Lebens. Wofür bist du hier? Anders gefragt: Was ist es, das du der Welt ganz persönlich zur Verfügung stellst? Welche Rolle im Schauspiel des Lebens ist deine?

 

Ich frage dich direkt:

 

Ist der Zweck deiner Existenz der, möglichst viel zu konsumieren – in welcher Form auch immer?

 

Wenn ja: tu es. Möglichst oft. Denn dann wirst du sehr wahrscheinlich glücklich und erfüllt dabei und du hast erreicht, was sich viele andere wünschen.

 

Falls dieser ZDE so gar nichts bei dir auslöst, dann bist du schon einen Schritt weiter. Gratulation. Und dann brauchst du auch nicht mehr unbedingt konsumieren. Es sei denn, es ist lebensnotwendig.

 

Dem Zweck der Existenz näher kommen

 

So, wie findest du jetzt heraus, was dein ZDE ist? Leider habe ich dafür keinen einfachen Tipp für dich. Den ZDE zu finden ist sehr individuell. Manchen ist es schon früh klar, wofür sie da sind (denk an Mozart). Andere brauchen sehr lange, um ihren Purpose zu finden. Und andere finden ihn nie, sie suchen ihn vielleicht nicht einmal.

 

Den ZDE zu finden ist eine Reise, auf der du dich nicht von den Verführungen anderer Menschen aufhalten lassen solltest. Es ist tatsächlich hilfreich, wenn du all die Stimmen, Ratschläge und Vorschläge abschaltest, so ähnlich wie du es mit Werbung machen kannst.

Vertraue dir selbst und deiner Intuition. Höre auf deine innere Stimme (Achtung: nicht auf die deines Egos) und denke nicht darüber nach, was andere von dir halten.

Niemand, keine einzige Menschenseele im Universum, ist so wie du, also kann auch niemand dir sagen, was der beste Weg für dich ist.

 

Sei aktiv

 

Im Buch bekommt John den Tipp, genau hinzuspüren, welche Dinge er so gerne tut, dass sie ihn erfüllen, und dann einfach mehr Zeit für diese Dinge einzusetzen. Und zwar ab sofort, nicht erst, wenn er in Rente ist.

 

Das darfst du auch! Es kann sein, dass sich durch diese kleine Änderung ganz viel in deinem Leben ändert. Denn durch das erfüllende Tun und Sein geht es dir ganz natürlich besser. Du verspürst weniger Mangel, du wirst immuner gegen Verlockungen und du brauchst plötzlich nicht so viele Ersatzbefriedigungen in Form von Konsum oder anderen Suchtmitteln.

 

Wie von Zauberhand zeigen sich neue Wege, um deinem ZDE näher zu kommen. Du begegnest Menschen, die einen Satz sagen, der ein Puzzleteil für dein Lebensbild ist. Du liest Artikel (so wie diesen hier) oder Bücher, siehst Filme oder einfach nur ein Bild und spürst ganz deutlich: das bedeutet etwas.

 

Sei offen

 

Das klappt umso besser, je mehr Zeit du mit dir selbst verbringst und je mehr du dich alternativen Lebenswegen öffnest. Gib deinen Sinnen neue Eindrücke, indem du einen anderen Weg zur Arbeit nimmst, das Fahrrad statt das Auto nutzt, woanders Sport machst (gerne in der Natur), andere Menschen triffst oder Newsletter, die du bisher ungelesen gelöscht hast, einfach mal liest. Traue jedem Impuls, der aus deinem Inneren kommt. Er bedeutet etwas.

 

Setze deine Prioritäten anders: Statt „Work First“ lieber „Purpose First“.

 

Eine kleine Übung zum Ausprobieren:

Stell dir vor, du blickst am Ende deines Lebens zurück. Du siehst einen Film über dich und dein Schaffen oder du liest eine Biographie.

Welchen Titel hat dieser Film oder dieses Buch?

Sammle alle Titel, die dir dazu einfallen. Das kannst du gerne nach und nach machen. Hänge dir zum Beispiel ein Blatt Papier und einen Stift an eine Stelle, an der du oft vorbeikommst (zum Beispiel an den Kühlschrank) und ergänze alles, was dir dazu einfällt. Nach einer Weile kannst du dich mit der Sammlung befassen und genau hinspüren, welcher Titel dir am stimmigsten erscheint. Das kann ein Hinweis sein auf deinen ZDE.

 

Mein persönlicher ZDE ist übrigens:

Ich inspiriere Menschen mit ermutigenden Botschaften und fliege dafür voraus und hoch hinaus.

 

Also, habe ich dich inspiriert?

 

fragt dich Gabriele Feile

 

PS: Diese Formulierung war nicht immer so. Mein Zweck der Existenz bzw. meine Lebensaufgabe hat sich mir im Laufe von mehreren Jahren nach und nach offenbart. Und vermutlich ändert sich die Formulierung weiter. Doch das ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass ich die Aufgabe angenommen habe und ausübe – jeden Tag.

 

Noch mehr Inspiration zum Finden deines Zweck der Existenz gibt es hier:

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Die Stimmung mit Corona – Ergebnisse https://www.klub-der-kommplizen.de/ergebnisse-stimmung-mit-corona/ Thu, 09 Jul 2020 13:33:17 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=16808 Die Stimmung mit Corona zeigt ein weites Feld. Auch wenn die Ergebnisse der Umfrage nicht repräsentativ sind, sind sie interessant zu lesen. Schau selbst!

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Es ist vollbracht

 

Innerhalb kurzer Zeit haben 131 Menschen aus nah und fern ihre Stimmung mit Corona in der Umfrage festgehalten. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht und die Umfrage geteilt haben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

 

Eckpunkte zur Umfrage: Wie ist die Stimmung mit Corona?

 

Dauer der Umfrage: 16. Juni bis 30. Juni 2020

Anzahl der (anonymen)  Antworten: 131 (einhunderteinunddreißig), 73 (dreiundsiebzig) Antworten gab es für Frage 5 (diese war keine Pflichtfrage)

Sind die Ergebnisse repräsentativ? Nein

Offene Antworten in Textform: Jede zitierte Antwort stammt von jeweils einer Person.

 

Persönliche Bemerkungen

 

Ich interpretiere die Ergebnisse hier absichtlich nicht, sondern überlasse es gerne dir als Leser:in, deine eigenen Schlüsse aus den Anworten zu ziehen. Wenn du einen Kommentar dazu abgeben willst, schreibe mir gerne hier. Falls du dich auf die Ergebnisse beziehen willst, denke bitte an die Quellenangaben und linke zu dieser Seite. Dankeschön.

 

Alle offenen Antworten werden wörtlich wiedergegeben (Tippfehler habe ich korrigiert). Eventuell nicht entdeckte oder von mir verursachte Fehler bitte ich zu entschuldigen.

 

Mein Tipp:

 

Lies alle offenen Antworten in ihrer ganzen bunten Vielfalt, wenn du ein noch besseres Gefühl für die Stimmung mit Corona bekommen willst. Und das sage ich nicht, weil ich jede Antwort händisch abgetippt habe ;-).

 

Frage 1 gibt die emotionale Momentaufnahme der Anwortenden wieder.

 

Bei Frage 2 erfährst du, wie unterschiedlich das ist, was die Menschen gelernt haben und lernen, und worüber sie am meisten gelernt haben.

 

Die Antworten zu Frage 3 machen deutlich, mit welchen Gefühlen Menschen in die Zukunft schauen.

 

Frage 4 zeigt, wie viele der Teilnehmer:innen wieder genau so leben wollen wie „vor“ Corona.

Und Frage 5 wartet mit vielen unterschiedlichen Prioritäten für die Zukunft auf.

 

Die Ergebnisse: So ist die Stimmung mit Corona

 

Frage 1

 

Frage 1 Stimmung mit Corona

Frage 1: Ich fühle mich emotional anders, nämlich (/1):

„Bei der Arbeit völlig überausgelastet und nicht wertgeschätzt; privat abwechselnd mal gut und mal nicht so gut.“

„Indifferent. Es ist mir recht egal.“

„Mir selbst geht es die meiste Zeit sehr gut. Ich kann mich wunderbar auf alles, was sich verändert einlassen. Es gibt nur Tage, an denen mich die Blindheit von so manchem meiner Mitmenschen etwas wütend macht.“

Frage 2

 

Frage 2 Stimmung mit Corona

Frage 2: Ich habe über was anderes am meisten gelernt, nämlich (/1)

„Resonanz und das Unerreichbare im Alltag und bei H Rosa.“

„Über Freunde und diejenigen, die sich so nennen.“

„Wenn der Druck, die Umstände oder auch die Angst groß genug werden, sind wir willig zu ändern. Sobald wir wieder „Normalität“ und Erleichterung verspüren, fallen wir zurück in alte Muster.“

„Wie abhängig mein Wohlbefinden von der Arbeit und der Auftragslage ist.“

„nichts davon“

„…dass ich unser Wirtschaftssystem nicht verstehe und dass uns in der Politik viel vorgemacht wird.“

Frage 2: Ich habe über was anderes am meisten gelernt, nämlich (/2):

„Worauf es eigentlich ankommt. Minimalismus. Entschleunigung.“

„Wie weit weg wir von möglicher nützlicher kollektiver Intelligenz sind.“

„Über die Ängste der Anderen.“

„Wie viele Menschen das Gehirn ausschalten, wenn von Medien unterstützte Angst das allgemeine Geschehen beherrscht. Was alles ungeprüft geglaubt wird. Dass gefährliches „Expertenwissen“ an allen Ecken plötzlich auftaucht.“

„Wer sind meine Freunde, die auch in solchen Zeiten Kontakt halten?“

Frage 2: Ich habe über was anderes am meisten gelernt, nämlich (/3):

„Wer die wahren Freunde sind. Dass Isolation u.U. schlimmer ist, als infiziert und krank zu sein.“

„Digitales Arbeiten im Home Office und in Teams.“

„Kommunikationstechnik“

„Wie wichtig es dem Menschen offensichtlich ist, eine Meinung zu haben. Und wie krass sie verteidigt wird, sobald man sie sich gebildet hat. Dass vor allem spirituelle und esoterische Menschen an Verschwörungen glauben. Und dass das etwas ist, was sich in der Geschichte schon oft wiederholt hat. Dass Dinge geglaubt werden, ohne dass deren Wahrheitsgehalt oder Quelle geprüft werden.“

Frage 2: Ich habe über was anderes am meisten gelernt, nämlich (/4):

„Wie schön es ist, wieder mehr Zeit für mich und meine Familie zu haben. Eigentlich braucht man im Alltag nicht so viel. Die Stadt, die Welt ohne Autos sind schöner! Vögel können ganz schön laut singen!“

„Wie die Menschen spuren, wenn man ihnen Angst macht und wie gesünder es doch wäre, wenn man sie in ihre eigene Kraft schicken würde. Und wenn statt „Verschwörungserzählungen“ „hinter das blicken, was uns glauben gemacht wird“ stehen würde, hätte ich das angeklickt.“

Frage 2: Ich habe über was anderes am meisten gelernt, nämlich (/5):

„Über die Flexibilität der Menschen, wenn es sein muss. Dass viele Menschen auch sehr hilfsbereit sein können. Über Nörgler, die es ungerecht finden, dass da so ein Virus in ihr Leben tritt.“

„Wie unglaublich egoistisch und dumm viele Menschen sind.“

„Wie bedeutend es ist, sich flexibel auf neue Herausforderungen einzustellen. Dass Angst zu verbreiten ein gigantischer Titel ist, Macht zu erhalten. Wo sind die Intellektuellen, die Denker, die fragen, die herausfordern?“

Frage 2: Ich habe über was anderes am meisten gelernt, nämlich (/6)

„Über die verborgenen und verdrängten Ängste, Befindlichkeiten und Bedürfnisse unserer Gesellschaft heute in Deutschland. Wie sie sich zeigen und bewirken, sowie, was sie in Gang setzen, solange sie kaum hinterfragt und erkannt sind. Und dass die aktuell wirkenden Entscheider:innen anscheinend – noch – in einem „Frühstadium“ der Erkenntnis stecken. Wenn ich die klassische Heldenreise und ihre einzelnen Etappen als Maß nehme, dann stehen wir – noch – auf Position drei und vier: Krieger:in und Geber:in.“

„Ich lerne immer.“

„Wie wichtig echte Kontakte und Beziehungen sind.“

Frage 2: Ich habe über was anderes am meisten gelernt, nämlich (/7)

„Über Freunde und Familie.“

„Die Dämlichkeit (leider nicht nur) mancher Menschen.“

„Wie schön es mit wenig sein kann, vor allem für die Kinder.“

„Was brauche ich wirklich zum Leben. Auf was kann ich verzichten?“

Frage 3

 

Frage 3 Stimmung mit Corona

Frage 3: Ein anderes Gefühl für meine Zukunft überwiegt, nämlich (/1)

„Ein gemischtes Gefühl, ne krasse Mischung von Gefühlen.“

„Eigentlich Zuversicht und Vorfreude. Ich weiß, es wird sich einiges verändern und ich freu mich drauf.“

„Schwankend zwischen Zuversicht/Vorfreude in Bezug auf eines meiner Big 5 und den Beruf und einer Unsicherheit im Privaten/Familiären. Corona hat damit wenig zu tun.“

„Beruflicher Druck, Stress, wachsende Anforderungen.“

„Neugierig“

„Sorge.“

„Hoffnung, dass wir den Klimawandel meistern können.“

Frage 3: Ein anderes Gefühl für meine Zukunft überwiegt, nämlich (/2):

„Es ist eine Mischung aus Unsicherheit, ja Angst und Wut sind auch dabei. Daneben stehen Gelassenheit, Zuversicht, Vorfreude, Vertrauen, und das tiefe Wissen, dass es immer ein Sterben braucht, damit eine Geburt geschehen kann.“

„Unbestimmtes Gefühl, Zuversicht, Gelassenheit, Aufregung, nichts, alles, Verzweiflung, Hoffnung, ein bunter Topf.“

Frage 4

 

Frage 4 Stimmung mit Corona

Frage 4: Ich wünsche mir was anderes von meiner Zukunft, nämlich (/1):

„Mein Leben hat sich durch Corona nur dahingehend verändert, dass für einige Zeit die Einnahmen ausfallen. Alles andere ist weiterhin gut bis sehr gut und die Einnahmen erwarte ich bald zurück.“

„Dass meine (unser aller) Chefs/Chefinnen verstehen, dass reine Anwesenheit im Büro nichts mit der Effektivität und dem Output eines Mitarbeites zu tun hat. Home Office funktioniert ja doch ganz gut.“

„Planen ist doof.“

„Weiterhin wie vor Corona: Neues entdecken, ausprobieren, viel lernen und besser werden und die Welt ein kleines Stück verbessern.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/1)

„Selbstliebe, Gesundheit, Frieden“

„Mehr Zeit für mich nehmen. Habe wegen Corona keine zusätzliche Zeit gewonnen, weil unsere Geschäfte normal (nur über Video) weitergelaufen sind. Die Auszeit, die viele hatten, habe ich nicht gehabt. Möchte daher weiterhin versuchen, etwas zur Ruhe zu kommen – aber das ist nicht einfach für mich.“

„Mehr Zeit für mich, weniger Stress.“

„Leben in einer wahrhaftigen Welt. Dem Licht und der Liebe immer noch mehr Kraft geben :-).“

„Das Teilen. Nutzen, wenn es mir gut geht und nicht nur für mich vorsorgen.“

„Freiheit“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/2)

„Ein Leben aus mir selbst heraus – selbstgeführt – in der Umsetzung all dessen, was sich in mir für mich und die ganze Welt rund und stimmig anfühlt. Mich als einzigartigen Teil des Großen Ganzen leben und zum Ausdruck bringen. Dadurch aktiv wirken und gestalten.“

„Neugier, Liebe, 100 % LEBEN“

„Meine waren schon immer das Leben, nicht das Kapital..“

„Einsatz für Demokratie, gegen  Rechtspopulismus und die allergrößte reale Bedrohung: den Klimawandel.“

„Familie, Freunde, Firma.“

„Die gleichen wie vorher, diese haben sich bestätigt.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/3)

„Gute Werte leben, zum Beispiel Gelassenheit in Dingen, die ich nicht ändern kann. Meinungsvielfalt: „Und“ statt „entweder-oder“. Zuversicht: Es gibt mehr Lösungen als Probleme.“

„Ich bin in der Präsenzbegegnung zu Hause, ganz gleich ob bei meinen eigenen Events, Netzwerken, Vorträge halten oder bei meiner eigenen Arbeit im Eins-zu-Eins Business Coaching. Mit einem weinenden Auge sehe ich die Notwendigkeit einer Richtungskorrektur hin zu mehr Online-Arbeit, die mir im Grunde widerstrebt. Ich habe „ein unbestimmtes Gefühl“ angekreuzt, weil ich zwischen Gelassenheit und Unsicherheit schwanke. Mein Kerngeschäft ist bisher nicht bedroht worden, und ich konnte uneingeschränkt weiterarbeiten, doch ich bin mir bewusst, dass sich dieser Zustand sehr schnell ändern kann.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/4)

„Physical & mental health, positive (gerne kritische aber von der Haltung her positive) Menschen.“

„Die schönen Dinge mehr schätzen, Freundschaften pflegen, sinnvolles und sinngebendes Arbeiten.“

„Mit der Umwelt noch schonender umzugehen. Mich für den Tierschutz einsetzen.“

„Mehr Zeit, Ruhe, Gelassenheit und Freude.“

„Multiplikatorin für das Thema „Nachhaltige Unternehmensführung“. Einen gesellschaftlichen Beitrag leisten.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/5)

 

„Meine persönliche Entwicklung. Alles dafür zu tun, dass wir als Familie weiterhin so gut harmonieren, eigentlich weitermachen „wie bisher“, weil ich/wir uns als Familie immer recht gut an neue Gegebenheiten anpassen können.“

„Gesundheit, Integrität, Erfüllung, Weiterentwicklung, Herzlichkeit.“

„Noch besser zwischen Wichtig und Wesentlich zu unterscheiden. Zwischen was brauche ich und was will ich und warum.“

„Mir treu und konstruktiv skeptisch und optimistisch bleiben.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/6)

 

„Weniger ist mehr! Soziale Kontakte statt Konsum, leben statt leisten.“

„Gute Kontaktpflege“

„Gut mit meinen Kräften haushalten, Fokus, Freude am Leben.“

„Mich unabhängiger von meinem Business, vom Staat und von meinem Markt aufstellen.“

 

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/7)

„Familie“

„Baby. Werde sehr bald zum 2. Mal Mutter.“

„Familie, Selbstbestimmung, Ruhe, Minimalismus.“

„Aussortieren.“

„Einfacheres Leben, mehr Menschlichkeit, weniger „Status“. Freude an der Arbeit ohne Oberflächlichkeit zu fördern.“

„Gemeinschaft, Wir, Visionen weiter in die Welt bringen und leben, Liebe , Güte Verstehenwollen, offenes Herz, offener Geist.“

„Mehr Zeit für mich.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/8)

„Dass ich versuche, nicht mehr so viel zu planen und mich vollzuladen. Ich möchte mehr Zeit unverplant und für spontane Aktionen zulassen. Und auch mal zwischen den verschiedenen Familienmitgliedern (auch außerhalb des Haushaltes) absagen können, ohne, dass sie beleidigt sind.“

„Fokus auf mich selbst. Mehr Rückzugsmöglichkeiten für mich finden.“

„Alles langsam angehen, es ist vieles nicht wichtig.“

„Familie, Regionalität, Verbundenheit mit meiner direkten Umgebung oder durch virtuelle Realität.“

„Das Leben im Hier und Jetzt leben. Mehr Natur erleben. Die Kinder bewusster wachsen sehen. Eine sinnerfüllte Arbeit. Öfters Pause machen.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/9)

„Die Prioritäten haben sich nicht geändert (Familie und Big Five stehen nach wie vor ganz oben). Aber ich werde noch mehr darauf achten, mich von Nörglern, Schlechtrednern, ewig Klagenden oder schlicht und einfach dummen Leuten fernzuhalten.“

„Mein Wohlergehen ohne Verschwörungstheoretiker.“

„Mehr auf mich achten. Überflüssiges (in jeder Hinsicht) über Bord werfen.“

„Meinen seit Jahrzehnten eingeschlagenen Weg weiter gehen. Vermeidung sollte die oberste Direktive für diesen Planeten sein. Ein immer schnellers Wachstum führt ins Aus. Der Umgang mit Rohstoffen muss besser werden. Überproduktion darf nicht im Müll landen, sondern muss vermieden werden.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/8)

„Mehr Leben, weniger Leistung. KEINE Nachrichten mehr gucken.“

„Social Medie für Sichtbarkeit, um unabhängiger von Krisen zu sein.“

„Weniger Mobilität, mehr Ruhe.“

„Ein ausbalanciertes und harmonisches ICH – nur so kann ich geben.“

„Big 5 verfolgen, jedoch in Teilzielen. Denn der Weg ist auch das Ziel. Momente nur wahrnehmen und dadurch genießen, in dem ich Ziele nicht zu hoch  hänge und nicht zu schnell ins Bewerten des Erreichten übergehe. „Nimms, wie es kommt“ als gesunde Lebenseinstellung, trotz meiner Big5 verinnerlichen.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/9)

„Egal, wie stürmisch es zu geht: mehr bei mir bleiben. Das fiel mir am Anfang der Corona-Zeit etwas schwer ;-).“

„Menschen, Ruhe, Aufmerksamkeit, Zufriedenheit, mit dem was ich habe und Freude, die ich noch mehr verbreiten will.“

„Ein Lebensmodell für das Alter finden oder zusammen mit anderen gründen, um in einer ähnlichen Situation nicht zwischen krank und isoliert entscheiden zu müssen.“

„Ich selbst.“

„Mehr Einfluss auf die Politik gewinnen. Mehr persönliche Kontakte knüpfen und weitere neue Freunde mit viel Tiefgang hinzugewinnen.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/10)

„Nach wie vor meine Familie und mein Freundeskreis.“

„Weniger Zeit im Hamsterrad zu verbringen und bewusster zu entscheiden, womit ich meine Zeit verbringen will.“

„Arbeit eingrenzen, mehr rausgehen und mehr Zeit mit dem Partner. Analoger leben.“

„Mehr Zufriedenheit, engere Verknüpfung zu Menschen und mich nicht so wichtig nehmen.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/11)

„Mehr im „Hier und Jetzt“ zu leben.“

„Gesünder und nachhaltiger leben.“

„ICH bin zukünftig meine oberste Priorität, und ich möchte MEIN Leben so führen, wie ICH es will. Nachhaltig, umweltbewusst, kompromissbereit und kompromisslos und mit klaren Zielen.“

„Dieselben wie vorher.“

„Nutzlose, zeitraubende Aktivitäten lassen und einfach nur das machen, was mir Spaß und Freude macht.“

„Mehr Zusammenarbeit auf konstruktiver und wertvoller Ebene.“

„Ich muss versuchen, mich nicht mehr über Idioten und ihre idiotischen Aussagen aufzuregen.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/12)

„Ich werde mich noch mehr auf den Erfolg konzentrieren. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Wenn man nicht ganz so viel zu tun hat, dann kommen die wildesten Ideen. Und die beste davon wird gerade umgesetzt. Errechnetes Umsatzpotenzial: ca. 10 Mio. Euro jährlich (klein gerechnet)…. schaun wir mal…;-)“

„Den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben legen und mehr meine eigene Meinung zu vertreten.“

„Mein Warum mit jeder Zelle leben und schwingen lassen.“

„Auf meine Ziele fokussieren.“

„Für die Kinder präsent zu sein, wenn sie es brauchen, und dabei familienbedürfnisorientiert meine Selbständigkeit zu starten.“

Frage 5 Was sind zukünftig deine persönlichen Prioritäten? (/13)

„Mehr Zusammenhalt auf konstruktiver und wertvoller Ebene.“

„Mehr Zeit, Ruhe, Gelassenheit und Freude.“

„Eine bessere Work-Life-Balance = mehr Zeit für mich und meine Gesundheit. WEiterhin selbst kochen und damit gesünder ernähren. Mich selbst besser „zentrieren“. Mehr Fokus auf Lokales, Regionales und meinen Beitrag für ein besseres Miteinander. Nutzung der veränderten Kommunikation zum weiteren Auf- und Ausbau der Teamarbeit.“

„Das Miteinander und Gemeinschaftliche, sowohl privat als auch beruflich.“

Unterstütze mich

 

Falls du diese Umfrage und die Ergebnisse und/oder andere Informationen, Inhalte und Inspirationen, die dir hier im Klub der Kommplizen begegnen, ziemlich großartig, hilfreich oder wertvoll findest, kannst du mir das gerne durch eine finanzielle Zuwendung zeigen. Ich freue mich über jede kleine Unterstützung sehr.

 

Das geht einfach hier via >Paypal.

 

Von Herzen vielen Dank sagt

 

deine Gabriele Feile

 

PS: Ich habe vor, in einiger Zeit eine weitere Stimmungs-Umfrage zu machen. Einfach um zu sehen, wie sich die Stimmung mit Corona oder auch nach Corona entwickelt. Wenn du mitbekommen willst, wann es so weit ist, bestelle dir die Kommplizen-Post.

 

 

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Die Zukunft nach Corona – sie möge kommen https://www.klub-der-kommplizen.de/die-zukunft-nach-corona/ Wed, 08 Apr 2020 13:49:46 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=16554 Die Zukunft nach Corona ist das, was wir heute daraus machen. Wir entscheiden, welchen Weg wir gehen, und wo wir morgen ankommen, sagt Gaby Feile.

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April 2020 (Planet Erde) – Schon mehrere Monate hält die Welt – buchstäblich – den Atem an, wegen eines Viruses mit dem Namen Corona. Wir wurden ausgebremst und zwangs-entschleunigt. Wir singen beim häufigen Händewaschen „Happy Birthday“ und wir wundern uns, was Menschen in Notzeiten für so wichtig halten, dass sie es hamstern.

 

Im JETZT leben

 

Was Achtsamkeits-Könner und Müßiggang-Erprobte uns schon seit Jahren näher bringen wollen, hat ein Virus in kürzester Zeit geschafft: Wir verzichten aufs Pläne machen und leben im Moment. Niemand weiß, was morgen, ja nicht einmal, was in in einer Stunde geschieht. Was nützt es also, sich darum zu kümmern? Verabredungen zum After-Work-Bier, regelmäßige Yoga-Stunden oder Chorproben sind passé. Virtuelle Alternativen sind zwar da, aber sind wir ehrlich: es ist nicht dasselbe. Und auf die Technik ist ja nicht wirklich Verlass, bei allem Hang zur Digitalisierung.

 

Wir achten darauf, uns nicht ins Gesicht zu fassen, meditieren, um die Gedankenspirale zu durchbrechen und genießen die Sonne, sofern sie scheint, wohl wissend, dass es dieselbe Sonne ist, die an dem Ort strahlt, an dem wir unseren diesjährigen Urlaub hätten verbringen wollen. Und wir können dabei unseren Haaren beim Wachsen zuschauen, auch den grauen :-). Vielleicht gibt es bald eine neue Kennzahl, mit der wir den Grad unserer Gelassenheit messen können: Zeit zwischen zwei Friseurbesuchen.

 

Wir tun endlich die Dinge, die wir schon lange tun wollten: ausmisten und loslassen. Und fragen uns, warum wir so viel Zeugs angesammelt haben – und wofür.

 

Die Zukunft nach Corona Limit

 

Tempolimit? Tempolimit!

 

Meine Nachbarin sagte kürzlich zu mir, als wir uns (mit gebotenem Abstand) über unsere Balkongeländer hinweg unterhielten:

 

„Wäre es nicht schön, wenn wir jedes Jahr ein paar Wochen Ausgangsbeschränkungen hätten? Dann käme man endlich mal ein bisschen runter, und der Druck nähme ab!“

 

Hm, dachte ich mir später, Genau dazu sind Ferien und Urlaub eigentlich da: zum Runterkommen und Druck ablassen. Doch das scheint nicht mehr zu reichen. Wie konnte es nur so weit kommen?

 

Die Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen könnten wir also in einem anderen Kontext führen: wir könnten unserem Leben eine Geschwindigkeitsbegrenzung verpassen. Statt immer auf der Überholspur zu fahren, zu drängeln und unter vermeintlichem Zeitdruck zu leben, könnten wir genügsamer sein, anderen Menschen Raum geben und die Reise genießen. Um den Weg zu finden, brauchen wir nicht mal Technik.

 

Die Zukunft nach Corona Karte

 

Und was wollt ihr dann?

 

Nachdem in der ersten Woche mit Schließung aller Schule, sich online die Tipps fürs Überleben im Home Office gestapelt hatten, wurden in der zweiten Woche gerne Fotos gezeigt, auf denen Menschen vor Bildschirmen sitzen und ihr(en) Stammtisch/Workshop/Meetup/etc. virtuell abhalten. Ganz ehrlich? Ist das wirklich eine Dauerlösung oder könnten wir uns fragen: warum und wofür sind diese Termine da? Könnten wir sie einfach weglassen? Oder sie durch etwas anderes ersetzen?

 

Eine Welt, die nur noch aus virtuellen Begegnungen besteht, gab es schon einmal: Second Life hieß das damals – es hat sich nicht durchgesetzt, und wir wissen doch warum! Menschen sind soziale Wesen, das ist klar, und virtuelle Begegnungen erfüllen das Bedürfnis nach persönlichem Kontakt nicht – besonders nicht den körperlichen Kontakt (und hier meine ich subtile Berührungen genauso wie Händeschütteln oder Umarmungen, die nachweislich positiv auf unsere Psyche wirken).

 

Die Zukunft nach Corona

 

Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat sich als einer der Ersten getraut: in seiner Regnose (dem Gegenteil einer Prognose), die in kürzester Zeit viral ging, schaut er zurück aus der Zukunft. Im September 2020 werden wir über die Gegenwart völlig anders denken und werden erkennen, wozu dieses Er-leben gut war, sagt er.

 

Ein Auszug:

„Damit hat sich das Verhältnis zwischen Technologie und Kultur verschoben. Vor der Krise erschien Technologie als Allheilmittel, als Träger aller Utopien. Heute glaubt kein Mensch – oder nur noch wenige Hartgesottene – an die digitale Erlösung. Der große Technik-Hype ist vorbei. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander? Wir staunen rückwärts, wie viel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden ist.“

 

Menschen, die sich schon lange eine andere Welt wünschen, waren von seiner Vision sofort begeistert, andere waren sofort skeptisch. Die Skeptiker sagen: „Die Zukunft kommt eh anders, als wir das wollen. Wir haben keinen Einfluss darauf, und die meisten Menschen wünschen sich doch, dass alles wieder so wird wie vorher.“ Horx hat darauf eine klare Antwort:

 

„So wie vorher wird es nie wieder werden!“

 

Was ja klar ist, denn wir haben eine neue gemeinsame und globale Erfahrung gemacht, die sich nicht einfach auslöschen lässt. Deshalb nennt es Horx: „eine historische Chance“.

 

Die Zukunft nach Corona Weg

 

Wie wird sie also, deine Zukunft?

 

Du kannst Astrologen fragen oder dir die Karten legen lassen. Oder du entscheidest selbst, wie sie wird.

 

Kannst du das? Und ob!

 

Du hast es schon hundertfach getan: Als du entschieden hast, zu heiraten, Kinder zu bekommen oder ein Haus zu bauen. Als du umgezogen bist, den Job gewechselt hast oder dich von jemandem getrennt hast. Als du alles hingeschmissen hast, um die Welt gereist bist oder ein Unternehmen gegründet hast.

 

Jedes Mal, und noch viel öfters, hast du bewusst eine neue Zukunft begonnen, nämlich die, die du dir in diesem Moment gewünscht hast. Du warst dir sicher, dass du das Richtige tust, und rückblickend war es auch so. Auch wenn so manche Enttäuschung dabei war.

 

Jeder Schritt, den du also gehst, führt dich weiter voran. Wenn du heute an einer Weggabelung stehst und dich für eine Richtung entscheidest, hat das direkten Einfluss darauf, wo du dich morgen befindest. Und: es gibt sie nicht, die EINE Zukunft. Es gibt VIELE Zukünfte. Daniel Schimmelpfennig, ein Futurist, empfiehlt eine Übung: Stell dir die Zukünfte nicht nur in Bildern vor. Sondern frage dich: Wie schmecken, riechen, fühlen sich die Zukünfte an?

 

Das dazu passende Lied aus der Kommplizen-Playlist:

Meine eigenen Wege von Heinz Rudolf Kunze

 

 

Ich weiß, wie sich die Zukunft nach Corona für mich anfühlt – und wie sie riecht. Schau den kurzen Film, um es zu erfahren:

 

 

Wie wir in allen Zukünften wirtschaften ist entscheidend

 

Ich sage das gerne und deutlich: die Art, wie wir wirtschaften, beeinflusst unser Leben ganz immens. All die großen Herausforderungen des Planeten – von Krieg, ungleiche Verteilung, Hunger und Flucht über Themen wie Gesundheits-, Bildungs- und Rentensystem bis hin zu Klimaschäden durch die Ausbeutung des Planeten: sie alle lassen sich auf unsere Art zu wirtschaften zurück führen. Die gute Nachricht: wir können uns entscheiden, anders zu wirtschaften und damit all die großen Themen des Planeten einfach durch anständiges und sinnvolles Tun lösen. Eine neue Wirtschaft ist also eine Zukunft, für die wir uns entscheiden können.

 

Also?

 

Wenn du zweifelst, ob die Zukunft nach Corona, also dein Leben und das von uns ALLEN, ein gutes sein kann, dann wische die Zweifel vom Tisch und sage dir: Ja, es wird ein gutes Leben, es wird sogar besser! Weil ich es heute entscheide! Und dann tu es. Und rede darüber. Denn je mehr Menschen sich für das gute Leben entscheiden, desto eher wird die Welt so werden, wie wir sie uns wünschen.

 

Die Zukunft nach Corona ist das, was wir heute daraus machen!

 

Viele schöne Zukünfte wünscht dir

deine Kommplizin Gaby Feile

 

PS: Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Wenn du dich NICHT selbst entscheidest, tun es andere. Und dann bekommst du halt deren Zukunft.

PPS: Warum wir jetzt dringend Visionen und Utopien brauchen, und was der Unterschied zwischen Vision und Mission ist, das kannst du hier entdecken.

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind. Die Welt metamorphosiert.

Alles zum Klub der Kommplizen 

 

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Kommplizen-Playlist: für gemeinsames Tun https://www.klub-der-kommplizen.de/kommplizen-playlist/ Mon, 23 Mar 2020 15:46:42 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=16497 Die Kommplizen-Playlist ist der Soundtrack fürs gemeinsame Tun. Denn mit Musik geht alles besser. Sing! Tanz! Spiel! Tu es!

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Kommplizen-Playlist

 

Kommplizen & Kommplizinnen halten zusammen, wie Bonnie & Clyde. Sie wissen, dass sie gemeinsam viel schaffen können – viel mehr als alleine. Sie können sich (blind) aufeinander verlassen. Sie kennen sich selbst ziemlich gut, sind Spinner und neue Helden, können sich sehr viel vorstellen, auch eine wundervolle Welt.

 

Sie wollen etwas „Größenwahnsinniges“ tun, im Wind der Veränderung und gehen über neue Brücken in Richtung Abenteuerland hinterm Regenbogen. Und weil sie fliegen können, geht es hinterm Horizont für sie weiter.

 

Sie wissen: es wird viel passieren, und sie lassen sich nicht stoppen. Kommplizen feiern sich selbst an Tagen wie diesen und können am Ende ihres Lebens sagen: Auf uns! We dit it our way. Applaus für die Chöre, die für sie singen, während sie Seite an Seite mit Freunden und Millionen Legionen erleben, wie Wunder geschehn und wie der Regen violett wird.

 

Nur miteinander können wir all das schaffen!

 

Zur Kommplizen-Playlist auf

 

>Youtube

 

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind. Unternehmen und Menschen metamorphosieren. Und die Welt auch.

Alles zum Klub der Kommplizen 

 

 

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Love it. Change it. Love it more. https://www.klub-der-kommplizen.de/love-it-change-it-love-it-more/ Thu, 12 Mar 2020 14:30:02 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=16290 Love it. Change it. Love it more. Das ist, was Kommplizen in Pionier-Unternehmen tun. Weil sie nicht anders können. Und das wirkt für ALLE.

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Es war in den 1990er Jahren. Damals war ich schon berufstätig bei einer großen deutschen Bank. Und dort begann damals die „Fortschreibung der Struktur“ – in großem Umfang. „Change“ würde man heute sagen.

 

Plötzlich gab es Ziele, die Filialen und Teams erreichen mussten. Es ging um Verkauf, nicht mehr um Beratung. Und es wurden sehr viele Aufhebungsverträge mit langjährigen MitarbeiterInnen geschlossen. Das war eine sehr angespannte Zeit und für die meisten von uns KollegInnen neu. Selbst mein damaliger Chef, der schon einige Jahrzehnte bei der Bank war, war von dieser Situation überrascht.

 

Eines Tages sagte er zu uns KollegInnen: „Ich bin sicher, dass die Person, die das alles wieder ins Lot bringt, schon unter uns ist. Irgendwo in der Bank gibt es jemanden, der/die aufsteht und fragt: Was macht ihr hier eigentlich? Seht ihr nicht wo das hinführt?“

 

Wir Jüngeren haben ihm damals geglaubt, unserem Chef. Nur leider behielt er nicht Recht. Niemand hat sich gezeigt. Die „Fortschreibung der Struktur“ nahm ihren Lauf und es wurde – damals kaum vorstellbar – im Laufe der Zeit sogar noch schlimmer: mehr Druck, höhere Ziele, mehr Entlassungen. Die Börsen spielten immer wieder mal verrückt. Vorstandsvorsitzende wechselten. Die Finanzkrise kam und ging. Hinterlassen hat sie verbrannte Erde und wenig echte Erkenntnisse, aus denen die Beteiligten wirklich, wirklich was gelernt haben.

 

Und heute: steht die Bank so schlecht da wie noch nie! Milliardenverluste, Gerichtsprozesse, Führungskrise, miserable Börsenbewertung – you name it!

 

Der Mensch, auf den du wartest

 

Ich will nicht wissen, ob du Mut hast, der Angst in ihr Gesicht zu sehn;
Und wenn du hinfällst wirst du aufstehn und einfach weitergehn.
Wirst du mit mir im Feuer stehn.*

 

Ich habe keine Ahnung, ob es diesen einen Menschen in der Bank damals wirklich gegeben hat. Es tut gut, sich das vorzustellen. Vielleicht hat er sich sogar zu Wort gemeldet. Vielleicht wurde die Person belächelt oder von der Mehrheit zum Schweigen gebracht.

 

Oder aber: niemand traute sich, aktiv zu werden und die Stimme zu erheben. Alle dachten vielleicht: es wird schon jemand tun!

 

Der bist DU.

 

Es ist sehr wahrscheinlich, dass du das hier liest, weil du so ein „Jemand“ bist. Du machst Dinge, die vom Mainstream abweichen. Du hast Träume und Visionen. Du hast alles, was es braucht, um aufzustehen, deine Stimme zu erheben und dich zu bewegen. Damit andere dir folgen können.

 

Unternimmst du was?

 

Setz die Segel mach die Leinen los, da draußen warten deine Träume;
Am Horizont ist Gold – siehst du es scheinen?*

 

Vielleicht hast du die Segel schon gesetzt und bist losgesegelt – mit deiner Crew. Du hast ein Unternehmen gegründet, begeisterte Fans gefunden und ihr bietet euren Kundinnen und Kunden ganz viel Nutzen. Das ist großartig!

 

Je mehr Er-folg ihr habt, desto kühner werden eure Vorhaben. Ihr wollt nicht nur „ein großartiger Platz zum Arbeiten“ sein. Ihr wollt ein Platz sein, der auch ansonsten großartig ist: für Kundinnen, Lieferanten, Nachbarinnen, Familien, Geschäftspartnerinnen, andere Unternehmen – und die Welt.

 

Das heißt: ihr wollt weiter gehen, weiter segeln und weiter machen als viele andere. Am liebsten wollt ihr metamorphosieren. Denn das ist weit mehr als Change, das ist Verwandlung in seiner kraftvollsten Form. Ihr wollt Teil einer neuen Wirtschaft sein.

 

Oder: wirkst du mit-wissend und mit-machend?

 

Erzähl mir nicht, dass andre Schuld sind; denn alles fängt nur bei dir an;
Und mir ist ganz egal wer du bist, solang ich dir vertrauen kann.*

 

Du fängst ständig was an in deiner (Arbeits-)umgebung. Ohne, dass dir jemand sagt, was zu tun ist. Und ohne, dass du das für was Besonderes hältst. Du bist einfach so. Menschen kommen zu dir, weil sie wissen: du kennst gute Antworten. Und wenn nicht, stellst du immerhin passende Fragen. Du hast schon viel gewuppt, trägst selbstverständlich Verantwortung für dein Handeln, bist manchmal fast am Verzweifeln, weil nichts vorwärts geht und kannst doch nicht aufhören mit dem Machen.

 

Niemand kann dir nehmen was du bist; weil deine Kraft in Dir unendlich ist.*

 

Love it. Change it. Love it more.

 

Dir liegt das Unternehmen, in dem du wirkst, sehr am Herzen. Ja, du liebst es – mit all seinen Fehlern und Schwächen. Und du willst, dass es noch lange existiert und auch von anderen geliebt wird. Auf Dauer.

 

Und genau deshalb bist du da: um das Unternehmen bis zur Vollendung seiner Metamorphose zu begleiten. Und es noch mehr zu lieben.

 

You love it. You change it. You love it more.

 

Egal in welcher Rolle du bist: Unternehmerin oder Unternehmer, Kommplizin oder Kommplize, tu all das, was du vorhast, nicht allein. Tu es mit deinen Kommplizen. Das geht leichter, fühlt sich großartig an und ist der klügste Weg, um Grenzen zu überschreiten, ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben.

 

Kommplizen werden geboren. Und bei uns werden sie zu Schmetterlingen.

Komm!

 

Deine Gabriele Feile und alle Kommplizinnen und Kommplizen

PS: Wenn du ganz neu hier bist, stelle sicher, dass du unsere Kommplizen-Post bekommst.

 

 

*Aus dem Song: Der Mensch, auf den du wartest. (Peter Maffay),

(auch auf der Kommplizen-Playlist)

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind. Unternehmen und Menschen metamorphosieren. Und die Welt auch.

Alles zum Klub der Kommplizen 

 

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Geschützt: Echte Beispiele für die Big Five For Life https://www.klub-der-kommplizen.de/beispiele-fuer-big-five-for-life/ Fri, 17 Jan 2020 09:16:30 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15833 Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

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Passwortgeschützt

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iteratec: Genossenschaft 4.0 https://www.klub-der-kommplizen.de/iteratec-genossenschaft/ Thu, 16 Jan 2020 15:10:27 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15733 Beim Software-Unternehmen iteratec geht es um die Menschen, und um das Wohl des Unternehmens. Als Genossenschaft lässt sich das gut bewerkstelligen. Auch wenn der Weg dahin lange und anstrengend war.

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Bild von links: Tam, Gaby R., Gaby F., Mark, Jan. Vorne: Digitus (Foto: Tam Tran Thi)

 

Zum Wohl des Unternehmens

 

Bei iteratec, einem Softwareunternehmen in München, waren Tam und ich das erste Mal im Sommer 2019 bei einer Veranstaltung. Damals hat es uns so gut gefallen, dass wir gar nicht mehr gehen wollten. Deshalb haben wir alles daran gesetzt, nochmals vorbeizuschauen: um die pinken Tiger zu besuchen und um von Mark Goerke, Jan Rehm und Gaby Reiter zu erfahren, wie das war mit dem Gründen einer Genossenschaft, die den Mitarbeitern gehört. Und was sich dadurch alles geändert hat – und noch ändern wird.

 

Die Entscheidung

 

Mark Goerke, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer erzählt uns ziemlich offen, was den Ausschlag gab, eine Genossenschaft zu gründen. Mehr als 20 Jahre nach der Gründung von iteratec stellten er und sein Mitgründer, Klaus Eberhardt, sich die Frage: Wer kann in Zukunft am besten über das Wohl des Unternehmens entscheiden?

 

„Bald war klar, dass wir das einem Dritten, also einem externen Investor, der quasi reinregiert, nicht zutrauen“, gibt Mark unumwunden zu. „In unsere Mitarbeiter, die oft schon sehr lange dabei sind und unser Geschäft und unsere Kunden bestens kennen, haben wir dieses Vertrauen.“

 

Also fingen die beiden an, nach Modellen Ausschau zu halten, die sich so gestalten ließen, dass die Vorstellungen aller Beteiligten vereinbar sind. Rund zwei Jahre hat es gedauert, bis das Konstrukt der Genossenschaft in ihren Köpfen Form angenommen hatte.

 

Die Ankündigung

 

Als die Entscheidung gefallen war, wurden in einem „All-Staff-Meeting“ die Mitarbeiter aller Standorte eingeweiht. Das war im März 2018. Mehr als 350 Menschen arbeiten übrigens bei iteratec zusammen, die meisten davon sind Informatiker.

 

Jan Rehm und Gaby Reiter, die mit uns am Tisch sitzen, sind beide Physiker und damit die Ausnahme von der Regel. Sie waren damals dabei und erinnern sich gut an die Reaktionen ihrer Kolleginnen und Kollegen: „Spontan gab es stehende Ovationen“, erinnert sich Jan, „Das Vertrauen, das die Geschäftsführer in uns setzten, war spürbar.“

 

„Am Anfang werden wir nicht gleich die Welt regieren.“

 

Dennoch gab es auch Irritationen. Gaby gibt zu: „Zuerst war ich überfordert, da ich nicht einschätzen konnte, was das alles bedeutet. Doch bald war mir klar, dass für mich der logische Schritt ist, mich an der Genossenschaft zu beteiligen, wenn ich bei iteratec bleiben will. Auch wenn wir am Anfang nicht gleich die Welt regieren werden.“

 

Es gab auch Kollegen, die von der Idee nicht sehr begeistert oder gar davon verunsichert waren. Denn: wer Genossenschaftsmitglied sein will, beteiligt sich mit einem Geldbetrag.

 

Die Satzung

 

Doch bis es so weit war, verging noch einige Zeit, und viel Arbeit war gefordert. Vor der Gründung einer Genossenschaft (eG) wird die Satzung erstellt. Der Herausforderung, dieses auf lange Zeit gültige Dokument auszuarbeiten, haben sich rund 25 Kolleginnen und Kollegen samt Geschäftsführung gestellt.

 

Rund 9 Monate hat es gedauert, bis die Satzung für alle stimmig formuliert war. „Das war mächtig viel Arbeit“, so Jan, der an der Satzung mitgeschrieben hat. „Wir hatten ja alle keine Erfahrung mit dem Genossenschaftsrecht und haben ziemlich viel gelernt.“ Mark ergänzt: „Es gibt keine Blaupause für so ein Vorhaben, zumal wir ein besonderes Konstrukt gewählt haben.“

 

Die Gründung

 

Im Dezember 2018 wurde schließlich die Gründungsversammlung einberufen und die Genossenschaft wurde gegründet. Mit Unterzeichnung der Satzung und damit ihrer Akzeptanz wurden damals 218 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Gründungsmitgliedern. „Das war eine großartige Quote und zeigte, dass unser Gespür richtig war“, freut sich Mark. Anschließend wurden Vorstand und Aufsichtsrat gewählt.

 

Gaby Reiter, die den Münchner Standort als Aufsichtsrätin vertritt, beschreibt ihre Aufgaben in dieser Rolle als bisher überschaubar. Dennoch hat sie schon viel gelernt und wird mit ihren Kolleginnen und Kollegen in Kürze eine Weiterbildung zu den Aufgaben von Aufsichtsräten besuchen. Hier sei hinzugefügt: Ein Engagement in der Genossenschaft ist ein „privates Vergnügen“, das heißt, all die Aufgaben werden zusätzlich zur täglichen Arbeit erledigt. Dabei gilt: Es gibt keine 2-Klassen-Gesellschaft. Wer nicht Mitglied in der Genossenschaft ist, hat keinerlei Nachteile bei iteratec.

 

Es dauerte übrigens noch einmal fast 5 Monate, bis die Genossenschaft schließlich im Genossenschaftsregister eingetragen war.

 

iteratec Digitalisierung

 

Die Voraussetzung

 

„Nicht alle Menschen wollen mitentscheiden, wie „ihr“ Unternehmen geführt wird.“

 

Uns interessiert natürlich brennend, welche Kultur in einem Unternehmen gegeben sein sollte, wenn man dieses in die Hände der Mitarbeiter legt. Denn: dieses Modell ist noch nicht wirklich populär, auch wenn sich Genossenschaften gerade wachsender Beliebtheit erfreuen (auch bei uns im Klub, wie Kenner wissen). Mark schmunzelt wissend und weiht uns ein:

 

„Eine Umwandlung eines bestehenden Unternehmens in eine Genossenschaft ist relativ schwierig. Das haben wir bei unseren Recherchen herausgefunden. Nicht alle Menschen wollen unbedingt mitentscheiden, wie „ihr“ Unternehmen geführt wird.“

 

An dieser Stelle sei erwähnt, dass eine Genossenschaft nicht basisdemokratisch in allen Belangen funktioniert. Operativ wird eine eG vom Vorstand geführt, die Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung das Recht, über bestimmte, in der Satzung festgelegte Punkte, gegebenenfalls auch über Ausschüttungen, abzustimmen.

 

Mark weiter: „Bei iteratec war es von Anfang an so, dass wir nur die minimalst notwendigen Hierarchien etabliert haben, das heißt, alle hier haben einen hohen Freiheitsgrad. Wir setzen auf intensiven Austausch innerhalb der Netze, auf Selbstverantwortung und auf agiles Arbeiten. Führung heißt bei uns Fürsorge. Wir halten außerdem nichts von Incentivierung und individuellen Zielvereinbarungen. Bei uns gibt es kein Abteilungsdenken, wir alle sind ein Team.“

 

Das alles klingt ziemlich skandinavisch, finden wir!

 

„Zahlen sind das Ergebnis guter Arbeit!“

 

Hinzu kommt, dass das Unternehmen und seine Macher überhaupt nicht zahlengetrieben sind. „Zahlen sind das Ergebnis guter Arbeit!“ drückt es Mark ganz deutlich aus und eröffnet uns: „Ich habe noch nie in meinem Leben einen Businessplan geschrieben.“

 

Die Kultur

 

Die Menschen, die zu iteratec finden, sind demnach alles „kantige“ Persönlichkeiten, die über den Tellerrand schauen und für die Kunden mitdenken. Das heißt, sie führen nicht einfach alles aus, was die Kunden fordern, sondern suchen aktiv nach den besten Lösungen. „Dennoch“, so stellt Mark klar, „haben wir bisher jedes Kundenprojekt im Sinne unserer Kunden erfolgreich abgeschlossen. Meistens viel besser, als sie es erwartet hatten.“

 

Wenn so viele außergewöhnliche Menschen zusammen arbeiten, kommt es natürlich zu intensiven Diskussionen – auf hohem Niveau. Denn sie alle fühlen sich verantwortlich. Sie wollen an coolen Projekten mitwirken und sich auf Augenhöhe mit anderen austauschen. Das Recruiting läuft bei iteratec folglich auch anders als woanders: „Hier werden Menschen eingestellt, weil sie gut sind und unser Team ergänzen. Nicht weil wir gerade jemanden brauchen.“ So wächst die Mitarbeiterzahl, und die Umsätze folgen.

 

„Die Haltung bei iteratec ist: Meinungen teilen.“

 

Jan und Gaby jedenfalls sind sich sicher, am richtigen Platz zu sein. Jan ergänzt: „Die Haltung bei iteratec ist schon immer: Meinungen teilen. Als wir vor 2 Jahren umgezogen sind, haben wir alle mitdiskutiert, wie die Büros eingerichtet und verteilt werden sollten. Wir sind sogar zu Zehnt zu einem Büroausstatter gereist und haben uns 2 Tage lang verschiedene Konzepte angeschaut.“

 

„Gefragt zu werden ist immer besser, als Entscheidungen vorgegeben zu bekommen. Dann steht man auch mehr hinter dem Ergebnis“, fügt Gaby hinzu.

 

Als es damals darum ging, eventuell flexible Arbeitsplätze einzurichten, sodass sich jeder täglich einen Schreibtisch aussuchen kann, wurde das von den Mitarbeitern nicht unterstützt. Stattdessen hat nach wie vor jeder Einzelne seinen/ihren eigenen Schreibtisch, selbst wenn manche nicht jeden Tag im Büro sind. Die einzigen, die tatsächlich keinen festen Arbeitsplatz mehr haben, sind die beiden Geschäftsführer.

 

Na, das ist doch wirklich mal alles andere als „normal“. Das gefällt uns!

 

PS: Der pinke Tiger heißt übrigens Digitus. Ihn zu reiten, ist eine Herausforderung, genau wie die Digitalisierung: Das Tempo wird immer schneller, man weiß nicht genau, wo die Reise hingeht und man sollte sicher auf dem Tiger reiten. Denn wer runterfällt, riskiert, gefressen zu werden.

 

Über iteratec:

iteratec ist der IT-Dienstleister mit der höchsten Kompetenzdichte. So nennen sie das Verhältnis zwischen gesamter Teamkompetenz zur Teamgröße, das heißt zur Anzahl der Mitarbeiter.

Die Menschen bei iteratec entwickeln individuelle Softwaresysteme, gestalten große Systemlandschaften und übernehmen technologische Führung.

Mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun das an sieben Standorten für Kunden aus dem Mittelstand und für Großunternehmen.

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Kontakt zu:

Mark Goerke via XING

Dr. Jan Rehm via XING

 

Über den Klub der Kommplizen:

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