Klub der Kommplizen https://www.klub-der-kommplizen.de Wir machen Unternehmen zu Lieblingsplätzen für alle. Sat, 01 Feb 2020 12:33:21 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 https://www.klub-der-kommplizen.de/wp-content/uploads/2-e1497444340539.png Klub der Kommplizen https://www.klub-der-kommplizen.de 32 32 Geschützt: Echte Beispiele für die Big Five For Life https://www.klub-der-kommplizen.de/beispiele-fuer-big-five-for-life/ Fri, 17 Jan 2020 09:16:30 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15833 Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

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iteratec: Genossenschaft 4.0 https://www.klub-der-kommplizen.de/iteratec-genossenschaft/ Thu, 16 Jan 2020 15:10:27 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15733 Beim Software-Unternehmen iteratec geht es um die Menschen, und um das Wohl des Unternehmens. Als Genossenschaft lässt sich das gut bewerkstelligen. Auch wenn der Weg dahin lange und anstrengend war.

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Bild von links: Tam, Gaby R., Gaby F., Mark, Jan. Vorne: Digitus (Foto: Tam Tran Thi)

 

Zum Wohl des Unternehmens

 

Bei iteratec, einem Softwareunternehmen in München, waren Tam und ich das erste Mal im Sommer 2019 bei einer Veranstaltung. Damals hat es uns so gut gefallen, dass wir gar nicht mehr gehen wollten. Deshalb haben wir alles daran gesetzt, nochmals vorbeizuschauen: um die pinken Tiger zu besuchen und um von Mark Goerke, Jan Rehm und Gaby Reiter zu erfahren, wie das war mit dem Gründen einer Genossenschaft, die den Mitarbeitern gehört. Und was sich dadurch alles geändert hat – und noch ändern wird.

 

Die Entscheidung

 

Mark Goerke, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer erzählt uns ziemlich offen, was den Ausschlag gab, eine Genossenschaft zu gründen. Mehr als 20 Jahre nach der Gründung von iteratec stellten er und sein Mitgründer, Klaus Eberhardt, sich die Frage: Wer kann in Zukunft am besten über das Wohl des Unternehmens entscheiden?

 

„Bald war klar, dass wir das einem Dritten, also einem externen Investor, der quasi reinregiert, nicht zutrauen“, gibt Mark unumwunden zu. „In unsere Mitarbeiter, die oft schon sehr lange dabei sind und unser Geschäft und unsere Kunden bestens kennen, haben wir dieses Vertrauen.“

 

Also fingen die beiden an, nach Modellen Ausschau zu halten, die sich so gestalten ließen, dass die Vorstellungen aller Beteiligten vereinbar sind. Rund zwei Jahre hat es gedauert, bis das Konstrukt der Genossenschaft in ihren Köpfen Form angenommen hatte.

 

Die Ankündigung

 

Als die Entscheidung gefallen war, wurden in einem „All-Staff-Meeting“ die Mitarbeiter aller Standorte eingeweiht. Das war im März 2018. Mehr als 350 Menschen arbeiten übrigens bei iteratec zusammen, die meisten davon sind Informatiker.

 

Jan Rehm und Gaby Reiter, die mit uns am Tisch sitzen, sind beide Physiker und damit die Ausnahme von der Regel. Sie waren damals dabei und erinnern sich gut an die Reaktionen ihrer Kolleginnen und Kollegen: „Spontan gab es stehende Ovationen“, erinnert sich Jan, „Das Vertrauen, das die Geschäftsführer in uns setzten, war spürbar.“

 

„Am Anfang werden wir nicht gleich die Welt regieren.“

 

Dennoch gab es auch Irritationen. Gaby gibt zu: „Zuerst war ich überfordert, da ich nicht einschätzen konnte, was das alles bedeutet. Doch bald war mir klar, dass für mich der logische Schritt ist, mich an der Genossenschaft zu beteiligen, wenn ich bei iteratec bleiben will. Auch wenn wir am Anfang nicht gleich die Welt regieren werden.“

 

Es gab auch Kollegen, die von der Idee nicht sehr begeistert oder gar davon verunsichert waren. Denn: wer Genossenschaftsmitglied sein will, beteiligt sich mit einem Geldbetrag.

 

Die Satzung

 

Doch bis es so weit war, verging noch einige Zeit, und viel Arbeit war gefordert. Vor der Gründung einer Genossenschaft (eG) wird die Satzung erstellt. Der Herausforderung, dieses auf lange Zeit gültige Dokument auszuarbeiten, haben sich rund 25 Kolleginnen und Kollegen samt Geschäftsführung gestellt.

 

Rund 9 Monate hat es gedauert, bis die Satzung für alle stimmig formuliert war. „Das war mächtig viel Arbeit“, so Jan, der an der Satzung mitgeschrieben hat. „Wir hatten ja alle keine Erfahrung mit dem Genossenschaftsrecht und haben ziemlich viel gelernt.“ Mark ergänzt: „Es gibt keine Blaupause für so ein Vorhaben, zumal wir ein besonderes Konstrukt gewählt haben.“

 

Die Gründung

 

Im Dezember 2018 wurde schließlich die Gründungsversammlung einberufen und die Genossenschaft wurde gegründet. Mit Unterzeichnung der Satzung und damit ihrer Akzeptanz wurden damals 218 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Gründungsmitgliedern. „Das war eine großartige Quote und zeigte, dass unser Gespür richtig war“, freut sich Mark. Anschließend wurden Vorstand und Aufsichtsrat gewählt.

 

Gaby Reiter, die den Münchner Standort als Aufsichtsrätin vertritt, beschreibt ihre Aufgaben in dieser Rolle als bisher überschaubar. Dennoch hat sie schon viel gelernt und wird mit ihren Kolleginnen und Kollegen in Kürze eine Weiterbildung zu den Aufgaben von Aufsichtsräten besuchen. Hier sei hinzugefügt: Ein Engagement in der Genossenschaft ist ein „privates Vergnügen“, das heißt, all die Aufgaben werden zusätzlich zur täglichen Arbeit erledigt. Dabei gilt: Es gibt keine 2-Klassen-Gesellschaft. Wer nicht Mitglied in der Genossenschaft ist, hat keinerlei Nachteile bei iteratec.

 

Es dauerte übrigens noch einmal fast 5 Monate, bis die Genossenschaft schließlich im Genossenschaftsregister eingetragen war.

 

iteratec Digitalisierung

 

Die Voraussetzung

 

„Nicht alle Menschen wollen mitentscheiden, wie „ihr“ Unternehmen geführt wird.“

 

Uns interessiert natürlich brennend, welche Kultur in einem Unternehmen gegeben sein sollte, wenn man dieses in die Hände der Mitarbeiter legt. Denn: dieses Modell ist noch nicht wirklich populär, auch wenn sich Genossenschaften gerade wachsender Beliebtheit erfreuen (auch bei uns im Klub, wie Kenner wissen). Mark schmunzelt wissend und weiht uns ein:

 

„Eine Umwandlung eines bestehenden Unternehmens in eine Genossenschaft ist relativ schwierig. Das haben wir bei unseren Recherchen herausgefunden. Nicht alle Menschen wollen unbedingt mitentscheiden, wie „ihr“ Unternehmen geführt wird.“

 

An dieser Stelle sei erwähnt, dass eine Genossenschaft nicht basisdemokratisch in allen Belangen funktioniert. Operativ wird eine eG vom Vorstand geführt, die Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung das Recht, über bestimmte, in der Satzung festgelegte Punkte, gegebenenfalls auch über Ausschüttungen, abzustimmen.

 

Mark weiter: „Bei iteratec war es von Anfang an so, dass wir nur die minimalst notwendigen Hierarchien etabliert haben, das heißt, alle hier haben einen hohen Freiheitsgrad. Wir setzen auf intensiven Austausch innerhalb der Netze, auf Selbstverantwortung und auf agiles Arbeiten. Führung heißt bei uns Fürsorge. Wir halten außerdem nichts von Incentivierung und individuellen Zielvereinbarungen. Bei uns gibt es kein Abteilungsdenken, wir alle sind ein Team.“

 

Das alles klingt ziemlich skandinavisch, finden wir!

 

„Zahlen sind das Ergebnis guter Arbeit!“

 

Hinzu kommt, dass das Unternehmen und seine Macher überhaupt nicht zahlengetrieben sind. „Zahlen sind das Ergebnis guter Arbeit!“ drückt es Mark ganz deutlich aus und eröffnet uns: „Ich habe noch nie in meinem Leben einen Businessplan geschrieben.“

 

Die Kultur

 

Die Menschen, die zu iteratec finden, sind demnach alles „kantige“ Persönlichkeiten, die über den Tellerrand schauen und für die Kunden mitdenken. Das heißt, sie führen nicht einfach alles aus, was die Kunden fordern, sondern suchen aktiv nach den besten Lösungen. „Dennoch“, so stellt Mark klar, „haben wir bisher jedes Kundenprojekt im Sinne unserer Kunden erfolgreich abgeschlossen. Meistens viel besser, als sie es erwartet hatten.“

 

Wenn so viele außergewöhnliche Menschen zusammen arbeiten, kommt es natürlich zu intensiven Diskussionen – auf hohem Niveau. Denn sie alle fühlen sich verantwortlich. Sie wollen an coolen Projekten mitwirken und sich auf Augenhöhe mit anderen austauschen. Das Recruiting läuft bei iteratec folglich auch anders als woanders: „Hier werden Menschen eingestellt, weil sie gut sind und unser Team ergänzen. Nicht weil wir gerade jemanden brauchen.“ So wächst die Mitarbeiterzahl, und die Umsätze folgen.

 

„Die Haltung bei iteratec ist: Meinungen teilen.“

 

Jan und Gaby jedenfalls sind sich sicher, am richtigen Platz zu sein. Jan ergänzt: „Die Haltung bei iteratec ist schon immer: Meinungen teilen. Als wir vor 2 Jahren umgezogen sind, haben wir alle mitdiskutiert, wie die Büros eingerichtet und verteilt werden sollten. Wir sind sogar zu Zehnt zu einem Büroausstatter gereist und haben uns 2 Tage lang verschiedene Konzepte angeschaut.“

 

„Gefragt zu werden ist immer besser, als Entscheidungen vorgegeben zu bekommen. Dann steht man auch mehr hinter dem Ergebnis“, fügt Gaby hinzu.

 

Als es damals darum ging, eventuell flexible Arbeitsplätze einzurichten, sodass sich jeder täglich einen Schreibtisch aussuchen kann, wurde das von den Mitarbeitern nicht unterstützt. Stattdessen hat nach wie vor jeder Einzelne seinen/ihren eigenen Schreibtisch, selbst wenn manche nicht jeden Tag im Büro sind. Die einzigen, die tatsächlich keinen festen Arbeitsplatz mehr haben, sind die beiden Geschäftsführer.

 

Na, das ist doch wirklich mal alles andere als „normal“. Das gefällt uns!

 

PS: Der pinke Tiger heißt übrigens Digitus. Ihn zu reiten, ist eine Herausforderung, genau wie die Digitalisierung: Das Tempo wird immer schneller, man weiß nicht genau, wo die Reise hingeht und man sollte sicher auf dem Tiger reiten. Denn wer runterfällt, riskiert, gefressen zu werden.

 

Über iteratec:

iteratec ist der IT-Dienstleister mit der höchsten Kompetenzdichte. So nennen sie das Verhältnis zwischen gesamter Teamkompetenz zur Teamgröße, das heißt zur Anzahl der Mitarbeiter.

Die Menschen bei iteratec entwickeln individuelle Softwaresysteme, gestalten große Systemlandschaften und übernehmen technologische Führung.

Mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun das an sieben Standorten für Kunden aus dem Mittelstand und für Großunternehmen.

Mehr zu iteratec

 

Kontakt zu:

Mark Goerke via XING

Dr. Jan Rehm via XING

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Ergebnisse, die atemberaubend und weltbewegend sind. Und Lust machen aufs Nachmachen.

Alles zum Klub der Kommplizen

 

 

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Querdenken! Und was kommt danach? https://www.klub-der-kommplizen.de/querdenken/ Mon, 30 Dec 2019 10:43:23 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15627 Vom Querdenken loskommen ist im Prinzip ganz einfach. Machen und Verantwortung übernehmen heißen die Zauberworte. Also genau das was Kommplizen tun.

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Geständnisse einer Ex-Querdenkerin

Oder: Was kann nach dem Querdenken noch kommen?

 

„Querdenken“ – alleine das Wort war sexy, damals als es zum ersten Mal in meinen Dunstkreis kam. Endlich gab es eine Bezeichnung für das, was ich täglich tat, schon seit Jahren. Ich wusste, wie es besser ginge, ich kannte die Lösungen für die Probleme der anderen und ich ermunterte sie, das anzugehen.

 

Willst du weiterlesen? Dann klicke hier und lese die Geständnisse bei LinkedIn (geht auch wenn du dort kein Konto hast).

 

Ansonsten: hör dir gleich hier die Geständnisse einer Ex-Querdenkerin auf der Tonspur an:

 

Geständnisse einer Ex-Querdenkerin

Musik: Martin Drabek

Über die Erzählerin:

Gaby Feile hat vom ersten Tag ihres Lebens alles anders gemacht: sie kam 2 Monate zu früh zur Welt, hat als 10-Jährige das Gymnasium boykottiert und später Amazon und Facebook. Erst vor kurzem fand sie heraus, dass sie skandinavische Gene hat. Das hat vieles verändert. Kein Wunder also, dass Gaby Feile eine Unternehmerin geworden ist, die eigene Regeln macht. Und die Menschen anzieht, die gerne nach solchen Regeln spielen.

Folge Gaby auf LinkedIn.

Und finde hier deine Kommplizen.

Ergänzende Links, die nach dem Querdenken kommen:

 

Buch: „Big Magic- Creative Living Beyond Fear“ von Elizabeth Gilbert

 

Film: Es war einmal…in Dubai. Wenn Ideen einfach kommen und sich aufdrängen, ist Handeln im Affekt gefragt. So wie es mir in Dubai passiert ist.

 

Geschichte: Wenn Ideen abgelehnt werden, und was Kommplizen anders machen.

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind. Und zum Nachmachen Lust machen. Das kommt also nach dem Querdenken.

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Unique People Unique Lives https://www.klub-der-kommplizen.de/unique-people-unique-lives/ Wed, 11 Dec 2019 16:46:38 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15650 Unique people, unique lives. This is what Isil Uysal Calvelli truly believes in and why she invites people to talk about theirs. Gaby Feile was there, too.

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Podcast: Unique Careers, Unique Lives by Isil Uysal Calvelli

From: Your Heart to: Favorite People
cc: Universe

 

Unique people have unique lives. This is why Isil and me met a few years ago at a Live Your Legend Meetup in Munich, the community that Scott Dinsmore founded in San Francisco. Isil asked me if she could interview me for her wonderful podcast Unique Careers, Unique Lives. It is all about unique people, unique lives, and unique careers. I said yes and was overwhelmed by the atmosphere that Isil created and by the quality of questions she asked me. She had told me there was no need to prepare, we would just talk.

 

And it was exactly like this

 

We had an energetic conversation and learned a lot from each other. Even though, I was the one who replied to most of the questions, Isil sent a lot of energy back to me and added many very fruitful insights and impulses. So, time was flying and I totally forgot that everything was recorded. I have talked a lot and might have made some confessions which I wouldn’t have made in a more formal situation with somebody not as heart warming as Isil. So, what you can experience by listening to our conversation is the real Gaby Feile, who truly spoke from her heart. Just as the headline says, that Isil beautifully created.

 

Here’s what Isil says why you should listen to this episode:

 

First of all for some energy – I believe energy is contagious and Gaby has a lot of it – that will definitely inspire you. How one changes careers, how one finds an idea for a business, what happens if you quit your job without any alternatives and money, how do you gain clarity about your vision and mission? If any of this questions intrigued you – you should listen to this episode.

 

>Click right here to read the episode notes and to listen to the full conversation.

 

Share your story with the world

 

If you, too, have a unique career and a unique live that other people need to hear about, do get in touch with Isil on LinkedIn or pick another channel here.

 

Photo: Screenshot Younich.com Photographer: Felix Meinhardt

 

About Klub der Kommplizen:

Once real Kommplizinnen and Kommplizen come together, magic happens: Their talents, their spirit and their enthusiasm fuse. They realise breathtaking things that move the world. And they inspire others to clone them.

More about Klub der Kommplizen (German)

 

 

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Die Lücke zwischen Wissen und Tun schließen https://www.klub-der-kommplizen.de/luecke-zwischen-wissen-und-tun/ Thu, 07 Nov 2019 13:48:03 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15294 Die Lücke zwischen Wissen und Tun schließen - das ist die Aufgabe, der sich die Kommplizen im Klub der Kommplizen gestellt haben. Er-lebe es mit uns!

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Wie schließen wir sie, die Lücke zwischen Wissen und Tun?

 

Wer heutzutage etwas wissen will, hat es im Prinzip leicht: Google und Wikipedia liefern die Antwort. Wer tiefer einsteigen möchte, schaut Tutorials auf Youtube, hört Podcasts oder, ja auch das, liest Bücher. Und wer dann immer noch nicht genug hat, nimmt an Online-Kursen teil, besucht Veranstaltungen (von A wie Agiles Barcamp bis Z wie Zukunftskongress ist alles dabei) oder absolviert in irgendeiner Form eine Weiterbildung mit Abschluss und Zertifikat.

 

Wie hoch muss der Berg noch werden?

 

All das ist schön und gut, wir leben ja schließlich in einer Wissensgesellschaft, und lebenslanges Lernen ist gefragt. Wer nicht mitzieht, braucht sich nicht zu wundern, wenn er/sie keine Karriere macht. Hoch hinaus kommen doch diejenigen, die auf dem Weg die meisten Titel sammeln, richtig?

 

Und dann, wenn sie oben sind, was passiert dann? Sie bleiben auf der Spitze eines Berges stehen, und da oben ist es recht eng. Denn sie sind nicht allein auf dem Wissensberg; Wissen ist mehr als genug da, es ist nichts Wertvolles mehr.

 

Klar, kann man immer noch mehr davon schaffen, ein Knopfdruck und es ist da. Ähnlich wie Geld, das zum Großteil nur noch virtuell und in einer so großen Menge existiert, dass es nicht mehr in Dagoberts Geldspeicher passt. Das Wissen liegt irgendwo auf Servern in den „Wolken“ und passt nicht mehr in ein paar Bücher.

 

Auf den Tunberg steigen!

 

Wer es schafft, vom Wissens- auf den Tunberg zu gelangen, der hat plötzlich mehr Platz. Und mehr Spielraum. Dort tummeln sich nämlich (noch) nicht so viele Menschen. Denn die Lücke zwischen Wissen und Tun zu überschreiten ist für viele eine unvorstellbar große Aufgabe. Das ist anstrengend, vielleicht sogar gefährlich: Was erwartet uns dort bloß? Wenn so wenige Menschen dort sind, kann er doch nicht gut sein dieser Berg, oder?

 

Es ist in jedem Fall sicherer, hier auf dem Wissensberg zu bleiben. Drüben auf dem Tunberg gibt’s ja noch nicht mal erprobte Methoden oder Regeln. Ganz zu schweigen von einem Manifest. Kurzum: dort wartet ein Haufen Arbeit, ganz wörtlich.

 

Wie schließen wir also die Lücke zwischen Wissen und Tun?

 

Eines ist klar, wir schließen sie nicht, indem wir noch mehr Wissen dem Berg hinzufügen: noch mehr Nachdenken, Querdenken, Vordenken; noch mehr Artikel, Podcasts und Bücher produzieren (in denen wir dazu aufrufen, endlich ins Tun zu kommen); noch mehr Trainings, Workshops und Meetups organisieren, in denen wir schön theoretisch bleiben.

 

Nein, wir schließen die Lücke nur, sobald wir unser angesammeltes Wissen von der Theorie in die Praxis bringen. Indem wir das ausprobieren, was wir gelernt oder nicht gelernt haben. Indem wir unsere eigenen Erfahrungen machen. Indem wir das selbst tun, was wir anderen vorschlagen oder gar von ihnen verlangen. Indem wir Unvergleichliches er-leben! Und dabei über uns (und unser Wissen) hinauswachsen.

 

Er-lebe es!

 

Erlebnisse sind der Weg, Ergebnisse das Ziel. So sehen wir das im Klub der Kommplizen. Die Haltung, die Kommplizen haben, ist deshalb geprägt von Vorangehen, Anpacken, Machen und Bewegen. Dabei kommt jedes Mal so viel mehr raus, als das, was wir vorher wissen. Denn: es hat noch nie jemand gemacht. Und dieses Gefühl, das können wir bestätigen, ist wirklich, wirklich unvergleichlich.

 

Mit uns kannst du genau das er-leben!

 

Deine Kommplizinnen und Kommplizen

Bild/Zeichnung: Nicola Eberts

 

PS: Auf der Kommplizen-Anreise er-lebst du, wie es sich anfühlen kann, eine Kommplizin oder ein Kommplize zu sein. Du erfährst viel über dich, lernst die Menschen im Klub der Kommplizen kennen und findest heraus, ob du eine Spielzeit mit uns er-leben willst und kannst. Und was dann passiert, ist magisch.

Du kannst hier einchecken für deine persönliche Kommplizen-Anreise (falls du unsere Kommplizen-Post noch nicht bekommst).

 

Über den Klub der Kommplizen:

Im Klub der Kommplizen kommen die talentiertesten, mutigsten und schaffensfreudigsten Menschen aus verschiedenen Unternehmen zusammen. Immer 10 von ihnen machen gemeinsam ihre Unternehmen zu Lieblingsplätzen für ALLE. Und sorgen dafür, dass der Tunberg stabil und stetig wächst.

Alles über den Klub der Kommplizen

 

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Der Sinn von New Work – eng und weit https://www.klub-der-kommplizen.de/sinn-von-new-work/ Thu, 31 Oct 2019 10:21:36 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15370 Der Sinn von New Work ist nicht (mehr) klar: im engeren Sinne geht es um eine neue Kultur, im weiteren Sinne um eigene Bedürfnisse. Weiß Übermut-Kommplizin Annegret Jennewein-Kobel.

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Über den Sinn von New Work gibt es bisweilen anregende und ausufernde Diskussionen. Kenner der Szene betonen immer wieder, dass New Work – New Culture, das Frithjof Bergmann schon in den 1970ern erdachte und praktizierte, das wahre New Work ist. Bei der Neuen Arbeit geht es um nicht weniger als darum, die Lohnarbeit drastisch zu kürzen – auf rund ein Drittel der Arbeitszeit beziehungsweise Lebenszeit.

 

Die anderen beiden Drittel dienen der Selbstversorgung und – am wichtigsten – einer Tätigkeit, die man wirklich, wirklich tun will. Das ist ein Paradigmenwechsel. Und es ist für viele viel zu viel. Regelrecht unvorstellbar. So tief sind sie in dem Glauben, dass die Arbeit, wie wir sie kennen, unveränderlich ist. Dabei arbeiten wir Menschen erst rund 200 Jahre so – nämlich organisiert in Unternehmen.

 

Dr. Annegret Jennewein-Kobel, unsere Übermut-Kommplizin, nennt das Original „New Work im engeren Sinne“. In einem viel beachteten Beitrag im Europolitan, The ESB Reutlingen Alumni Quarterly (Ausgabe September 2019) fragt sie:

 

„Weißt du, was du wirklich, wirklich willst?“

 

Annegreat, wie sie gerne genannt wird, erzählt ihre eigene Geschichte, ganz persönlich und ehrlich. Vom Auf und Ab des Lebens und von der Karriere nach ihrem Abschluss an der ESB Reutlingen. Und davon, wie sie selbst diese große Frage für sich beantwortet hat.

 

Dabei waren es Begegnungen mit besonderen Menschen und mit bewegenden Büchern, die ihren Weg gekennzeichnet haben.

 

Der Sinn von New Work

 

Der weitere Sinn von New Work, den viele Menschen für sich entdecken, dreht sich ganz häufig darum, die eigenen Arbeitsbedingungen zu verbessern. Weniger arbeiten, in schicken Büros mit bequemen Möbeln oder gar von zu Hause oder vom Café aus – so stellen sich viele New Work heute vor. Dagegen spricht nichts, außer dass sich damit das System nicht wirklich entwickelt. Eine Evolution findet folglich nicht statt. Denn: die Lohnarbeit wird immer noch gebraucht, um den „Rest des Lebens“ gestalten (und finanzieren) zu können. Bergmann nennt das: „Lohnarbeit im Minirock“.

 

Vergessen wird dabei oft, dass nicht alle Menschen einen Büroarbeitsplatz haben. Sie brauchen mehr als „nur“ eine schnelle Internetverbindung, um ihre Tätigkeit zu erfüllen. Sie arbeiten häufig ganz eng mit und für andere Menschen. Und die Begegnung mit ihnen ist das, was ihrer Aufgabe Sinn gibt. Im engen wie im weiten Sinn.

 

Den 4-seitigen Beitrag von Annegret im Europolitan, The ESB Reutlingen Alumni Quarterly (Ausgabe September 2019) kannst du hier lesen und er-leben. Klicke dazu auf diese Grafik, es öffnet sich ein PDF-Dokument:

 

Der Sinn von New Work

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind. Und zum Nachmachen Lust machen.

Alles zum Klub der Kommplizen 

 

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Ein Unternehmen mit ZDE: Navigator-energie https://www.klub-der-kommplizen.de/ein-unternehmen-mit-zde-navigator-energie/ Thu, 10 Oct 2019 11:12:12 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=14606 Gibt Energie: Der Zweck der Existenz (ZDE)   Peter Jacobsen ist einer von denen, die sich trauen, uns Kommplizen einfach mal eine Nachricht zu schreiben. Im Januar 2019 war das.   Seither sind wir ständig in Kontakt, und bringen Dinge in Bewegung. Peter hat uns zum Beispiel den schönen Raum im Musikforum Blutenburg e.V. „vermittelt“, […]

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Gibt Energie: Der Zweck der Existenz (ZDE)

 

Peter Jacobsen ist einer von denen, die sich trauen, uns Kommplizen einfach mal eine Nachricht zu schreiben. Im Januar 2019 war das.

 

Seither sind wir ständig in Kontakt, und bringen Dinge in Bewegung. Peter hat uns zum Beispiel den schönen Raum im Musikforum Blutenburg e.V. „vermittelt“, in dem vier Auswärtsspiele in München stattgefunden haben.

 

Peter ist Unternehmer und ein Vollblutvertriebler. Einer der Guten! Er moderiert hin und wieder die Hamburger Big Five For Life-Abendforen. Peters persönlicher Zweck der Existenz (ZDE) heißt: Wissen weitergeben. Und das tut er jeden Tag. Speziell sein Vertriebswissen ist Gold wert für viele Menschen, die es besser machen wollen. Peter erklärt: „Vertrieb heißt für mich in erster Linie: Menschen Arbeit abnehmen. Sie sehnen sich nach einem Ort, an dem sie Hilfe bekommen können. Dieses menschliche Bedürfnis erfüllen wir.“

 

Das Unternehmen, das zu seinem ZDE passt

 

Im Jahr 2012 gründete Peter Navigator-energie in Rellingen bei Hamburg und stellte das auf den Kopf, was als „normal“ galt: Wer seinen Strom- oder Gasanbieter wechseln wollte, tat das damals meist über Vergleichsportale im Internet. In der Regel war der Preis das ausschlaggebende Argument für einen Wechsel. Doch dieser wurde nach einem Jahr oft schon wieder höher, was nur im Kleingedruckten stand. Enttäuschungen waren vorprogrammiert!

 

Peter erkannte das Dilemma und entschied: Wir helfen beim Anbieterwechsel – und zwar persönlich. Privatkunden und Unternehmen können bei Navigator-energie ihre laufenden Strom- und Gasverträge prüfen lassen und bekommen Angebote, die zu ihnen passen. Alles von Menschen veranlasst und mit Hilfe von guter Software erstellt. Doch es kommt noch besser: Die netten Menschen bei Navigator-energie behalten auch Kündigungsfristen im Blick und finden rechtzeitig eine bessere Alternative.

 

Was mich besonders beeindruckt, ist, dass die Quote an Öko-Strom bei Navigator-energie-Kunden bei 70 % liegt (deutschlandweit bei ca. 40 %). „Wir bieten Öko-Strom-Tarife gerne mit an, vor allem wenn der Preis in etwa derselbe ist wie beim herkömmlichen Strom, und der Kunde keine Präferenz vorgegeben hat,“ so Peter.

 

Das Unternehmen mit ZDE

 

Um den ZDE seines Unternehmens zu formulieren, hat sich Peter in die Rolle einer außenstehenden Person versetzt. Aus der Perspektive eines Dritten fragte er damals: „Was soll dieses Unternehmen in dieser Welt machen?“ Die Antwort war:

 

Durch den Wechsel des Strom- und Gasanbieters unseren Kunden Geld und Zeit einsparen und durch jährlichen Service die Kundenbeziehungen dauerhaft pflegen.

 

Für diesen Zweck der Existenz stehen Peter und sein Team jeden Tag auf, konsequent. Das wirkt ziemlich stark, ganze besonders auf die 6 Mitarbeiter in der Zentrale. „Die Kollegen kommen lieber in die Firma, als zu Hause zu sein“, grinst Peter. „Sie arbeiten auch mal am Wochenende, weil sie es gerne machen.“

 

Und das liegt bestimmt nicht nur an dem gefilterten Wasser, das sich alle für zu Hause abfüllen können – unbegrenzt. Oder an der schönen grünen Umgebung des Büros. Es liegt unter anderem an den abwechslungsreichen Aufgaben, die alle haben. Auch wenn es klare Zuständigkeiten gibt, wird es nicht langweilig. Alle schulen sich gegenseitig und immer wieder lautet die Parole: „Heute machen wir mal was Neues!“. So ist das, wenn man in einem Unternehmen mit ZDE arbeitet, der zum eigenen passt.

 

Ein großes Herz für kleine Einkommen

 

Peter hat mir zur Vorbereitung sein Buch geschickt mit dem Titel „Die Rente kann warten“.

 

Unternehmen mit ZDE - Buch Peter Jacobsen

 

Darin hat mich eine Geschichte besonders beeindruckt: Peter erfuhr eines Tages von 4 Todesfällen durch einen Wohnungsbrand in Köln. Die Menschen hatten Kerzen angezündet, weil ihnen der Strom vom Versorger abgeschaltet wurde. Das schockierte Peter sehr, und er fand: das darf es in einem Land wie Deutschland nicht geben. Er führt aus: „Pro Jahr gibt es hier 6,6 Millionen Stromabdrehankündigungen und 330.000 tatsächliche Abschaltungen. Das passiert immer dann, wenn die Stromrechnung nicht bezahlt wird.“

 

Die Problematik: „Hartz4“ – Empfänger oder Bezieher anderer Sozialleistungen bekommen ihren Strom meist über den teuersten Tarif, die Grundversorgung. Sie können nur schwer wechseln, weil ein neuer Versorger erst einmal die Bonität samt Schufa prüft. Viele fallen dabei durchs Raster – ein Teufelskreis.

 

„Einer unserer Versorger hat reagiert und einen günstigen Tarif speziell für diese Kunden aufgelegt, ohne Bonitätsprüfung. Die Behörden haben anfangs gut kooperiert, doch irgendwann wurden die steigenden bürokratischen Anforderungen an den Versorger zu hoch. Leider musste dieser Tarif deshalb eingestellt werden“, bedauert Peter.

 

Energie für Kinderherzen

 

Doch es gibt auch andere Wege, um zu helfen. Seit einiger Zeit unterstützt Navigator-energie das Universitäre Herzzentrum für Kinder in Hamburg. Kunden, die über bestimmte Wege zu Navigator-energie finden, wird mitgeteilt, welcher Betrag 5 % ihrer Ersparnis beim Anbieterwechsel entspricht. Sie können diese Summe selbst an das Herzzentrum spenden. Unabhängig davon überweist Navigator-energie 5 Euro für jeden Zähler, den sie für „Energie für Kinderherzen-Kunden“ verwalten. Das Geld wird verwendet für die Finanzierung der nicht-medizinischen Versorgung der Kinder. Das Motto der Aktion lautet: „Für eine Handvoll Leben“. Und dazu passt: 5 Finger, 5 %, 5 Euro.

 

Peter Jacobsen wurde für dieses Engagement vor kurzem mit dem Ehrenpreis „Bugsierer 2019“ im Rahmen der Wahl zur/zum Unternehmer/in des Jahres in Hamburg ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch von den Kommplizen!

 

Die Big Five For Life von Navigator-energie

 

Die Big Five For Life (nach dem Buch von John Strelecky), waren der Aufhänger für Peters Kontakt zu uns. Denn: Navigator-energie hat auch 5 große Ziele, die sie erfüllen wollen, die so genannten Big Five For Life. Sie lauten:

 

S – Sparen helfen bei Energiekosten der Kunden

T – Täglich Termine haben

R – Richtig gute Kundenbeziehungen pflegen

O – Ordentlich viele Vertriebspartner gewinnen

M – Mit Freude das eigene Unternehmen im Unternehmen aufbauen.

 

Wer das Buch kennt, der weiß, dass der Unternehmer Thomas Derale ein Unternehmen führt, in dem Mitarbeiter ihre Big Five realisieren können, und das zum jeweiligen Zweck der Existenz der Menschen passt. Jetzt interessiert mich natürlich brennend, wie das in Peters Unternehmen mit ZDE fuktioniert. Er verrät:

 

„Die ZDEs der Mitarbeiter und unserer Vertriebspartner sind natürlich sehr unterschiedlich, und ihre Big Five kenne ich oft gar nicht. Das ist auch nicht wirklich relevant, denn Menschen entscheiden aus dem Bauch heraus, ob sie mit uns arbeiten wollen. Nicht alle formulieren das im Detail. Wenn die ZDEs der Vertriebspartner und Mitarbeiter sich nicht auf unserer Wellenlänge bewegen, verlassen uns die Menschen wieder, beziehungsweise sie fangen gar nicht erst an.“

 

Tatsächlich wissen viele Menschen gar nichts von den Big Five oder dem ZDE, wenn sie mit Navigator-energie in Kontakt kommen. Vor einigen Jahren erhielt das ganze Team zu Weihnachten das Buch als Geschenk und seither beschäftigen sich viel mehr Leute damit. „Es gibt jetzt auch eine Bibliothek bei uns, in der die Bücher von John Strelecky und auch andere ausgeliehen werden können. Das wird rege genutzt“, freut sich Peter.

 

Das Macher-Gen zeigt sich

 

Am Ende unseres Skype-Gesprächs passiert das, was meistens passiert, wenn man mit Machern wie Peter zusammen trifft: Ein Funke wird entzündet und eine Idee entsteht. Peter fragt mich ganz direkt und mit strahlendem Gesicht:

 

„Wie lautet eigentlich der Zweck der Existenz unseres Planeten und welche Big Five For Life hat die Erde wohl?“

 

Ich habe sofort Gänsehaut und rutsche unruhig auf meinem Stuhl hin und her. Was für eine mächtige und relevante Frage! Und wer hat wohl die Antworten darauf?

 

Spontan haben wir beschlossen, die Antworten zu sammeln, von dir und all den anderen, die diese Frage hier lesen und ernsthaft und aus ganzem Herzen daran mitwirken wollen. Wir formulieren den ZDE und die BFFL für unseren Planeten!

 

Bist du dabei?

 

Dann schaue hier auf LinkedIn und teile deine Gedanken und Vorschläge direkt vor Ort. Alternativ kannst du dich mit Peter auf XING verbinden und ihm dort deine Gedanken zukommen lassen. Wenn du weder hier noch dort ein Konto hast, dann kannst du uns einfach schreiben. Wir nehmen deine Gedanken dann mit auf und veröffentlichen sie in deinem Namen.

 

Was daraus entsteht? Wir wissen es ehrlich gesagt nicht! Aber wir bewegen etwas, weil wir uns selbst bewegen.

 

Das glaubt von Herzen deine Kommplizin Gaby Feile

 

PS: Kennst du andere Unternehmen mit ZDE? Stell sie uns vor!

 

Über Peter Jacobsen:

Peter Jacobsen ist voller Energie, das spürt man sofort. Er ist ein Unternehmer, der bereits in der Zukunft angekommen ist. Weil er aktiv etwas unternimmt, Menschen in den Mittelpunkt stellt und konsequent Dinge angeht und umsetzt, die eine weitaus größere Wirkung haben als das, was die Zahlen sagen.

Peter auf XING

Peter über das Schaffen seines Unternehmens im Video

Peter bei Radio RSH „Pop im Job

 

Über Navigator-energie:

Die begeisterten Menschen bei Navigator-energie finden ständig die günstigsten Tarife und kümmern sich um die laufende Optimierung von Strom- und Gas-Verträgen! Dabei behalten sie den Überblick über mehr als 1.000 Tarife von 50 Anbietern und bieten persönliche Betreuung über viele Jahre. Navigator-energie ist endlich ein Unternehmen mit ZDE.

Mehr zu Navigator-energie

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Ergebnisse, die atemberaubend und weltbewegend sind. Und Lust machen aufs Nachmachen.

Alles zum Klub der Kommplizen

 

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Der Wert von Menschen https://www.klub-der-kommplizen.de/wert-von-menschen/ Mon, 07 Oct 2019 15:19:12 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=15102 Den Wert von Menschen bestimmen augenscheinlich Herkunft, Status, Beruf und Äußerlichkeiten. Doch hat der Mensch überhaupt Wert? Nein, er hat Würde, sagt Kant.

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 Wer bestimmt den Wert von Menschen?

 

„Der Mensch hat keinen Wert, sondern Würde.“ Immanuel Kant, deutscher Philosoph (1724-1804)

 

Mit diesem klaren Satz, den das Gretchen ziemlich früh in unserem Gespräch zitierte, hätten wir direkt wieder enden können. Denn das was Kant sagte, ist so deutlich wie wahr. Allerdings zeigt unser Alltag was anderes, zumindest empfinde ich das so. Wir bewerten Menschen ziemlich häufig, und nehmen ihnen dadurch oft ihre angeborene Würde.

 

Gretchens Gast ist ein Format, das es so noch nie gab. Und wer es kennenlernt fragt sich, warum eigentlich nicht. Es geht so:

 

Zwei Menschen sitzen nebeneinander und sprechen miteinander, aber geradeaus in die Kamera. Sie stellen sich mit ihren Gesichtern aus, nichts bleibt verborgen. Sie sprechen wie sie sprechen und so lange sie sprechen wollen; nichts wird herausgeschnitten. Sie sind die, die sie sind. Und damit es noch einzigartiger ist, wird auf die Farbe auch verzichtet.

 

Ich sag es trotzdem

 

Als ich meinem ersten Impuls und dem Aufruf Gretchens herzklopfend folgte, wusste ich noch nicht genau, was auf mich zukommen würde. Doch ich hatte das eindeutige Gefühl, dass sich damit eine neue Tür öffnet. Denn: die Zeichen häuften sich, dass es an der Zeit ist, vom Denken und Schreiben ins laut Aussprechen zu kommen.

 

Sich heutzutage öffentlich – im Internet – zu einem Thema zu äußern birgt ja ein gewisses Risiko. Man muss damit rechnen, dass man von vielen Seiten angegriffen, verleumdet und ziemlich fies behandelt wird. Greta Thunberg und Renate Künast sind nur zwei Beispiele, an denen man das entsetzt beobachten kann. Frauen scheint es noch öfters zu passieren als Männern.

 

Ich habe es also gewagt und mir vorgenommen, das zu sagen, was ich meine und denke. Und dank der sehr gelungenen Gesprächsführung vom Gretchen und der wirklich angenehmen Atmosphäre im Studio und auf der weißen Couch, war das Ganze eine wunderbare Erfahrung. Genauso sollte es sein. Vielen Dank an die wunderbare Sylvie-Sophie Schindler, aka das Gretchen.

 

Der Wert von Menschen und anderen Gegenständen

 

Mich selbst stört es schon sehr lange, dass wir Menschen kategorisieren: nach Schulbildung, Beruf und „Schicht“. Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu geben, dass sozialer Aufstieg der Sinn des Lebens ist. Vermutlich tragen wir Menschen das schon Jahrhunderte mit uns rum.

 

Mir fällt es zum Beispiel auf, wenn über Menschen gesprochen wird, die „einfache“ Berufe im Handwerk oder im sozialen Bereich ausüben. Selbstverständlich sagt keiner laut, dass er die Arbeit von Kranken- oder Altenpflegern nicht schätzt. Doch wer ist wirklich bereit, diese Berufe auszuüben? Und, noch weiter gedacht: Wer unterstützt sein Kind dabei, sich für einen sozialen Beruf und gegen eine Akademikerlaufbahn zu entscheiden?

 

Ich habe hier schon einmal darüber geschrieben, weil ich glaube, dass es nicht ausreicht, den Menschen mehr zu bezahlen, um diese Berufe attraktiver zu machen. Stattdessen geht es darum, den Menschen und Berufen mehr direkte Wertschätzung zu zeigen, aktiv und nicht hintenrum.

 

Im Gespräch mit dem Gretchen haben wir dieses Thema ebenfalls besprochen und sind zu einer so klaren wie (für mich) überraschenden Erkenntnis gekommen. Wir haben diverse Gründe erforscht, die zu dieser Situation beitragen. Außerdem redeten wir über blöde (und bessere) Fragen auf Partys, das Elend des Vergleichens, die Tragik des Selbst-Werts, das einfach Sitzen und Sein, irrsinnige Werte von Parteien und Unternehmen, beste Freundinnen und so viel mehr. Dabei kam mehr raus als nur ein neuer Hashtag!

 

Es hat Freude gemacht, tat nicht weh und ich finde, der Film ist es wert angeschaut zu werden. Er dauert im Ganzen ca. 1:15 h (Teil 2 ist der Schluss, der dauert rund 3 Minuten).

 

Nimm dir also die Zeit für ein entschleunigendes wie unterhaltsames und lehrreiches Philosophie-Erlebnis:

 

 

 

Viel Freude wünscht

deine Kommplizin Gaby Feile

 

PS: Wenn du Lust bekommen hast, Gretchens Gast zu sein, dann melde dich direkt bei ihr oder nutze mich als Verbindung.

Foto: Screenshot Das Gretchen

Das sagt das Gretchen über die Kommplizin:

Danke an die wunderbare Gaby Feile, die ein so durch und durch menschlicher Mensch ist und die so viel Offenheit in sich trägt, wahrhaftig zu forschen, einer Sache auf den Grund zu gehen.

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind. Und zum Nachmachen Lust machen.

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Auswärtsspiel Nr. 4 in München – so war’s https://www.klub-der-kommplizen.de/viertes-auswaertsspiel-muenchen/ Thu, 19 Sep 2019 13:16:48 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=14792 Beim vierten Auswärtsspiel in München gab es Erlebnisse & Ergebnisse, Musik, Gleichklang und ziemlich viel zu staunen.

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Die Liga der außergewönlichen Kommplizen

 

Während im Fußball die Champions League läuft, spielt der Klub der Kommplizen sein Auswärtsspiel an diesem Mittwoch in seiner ganz eigenen Liga.

 

Wir sind zwar wieder im Musikforum Blutenburg e.V., doch per Meditation setzen wir über auf eine unbewohnte Insel – und lassen all unseren angesammelten Ballast am Ufer zurück. Wir lassen ihn quasi links liegen. Denn wir brauchen ihn nicht, dort, wo wir sind: an einem ganz besonderen Platz, wo es keine eingefahrenen Regeln, keine Mahner und keine gewachsenen Strukturen gibt. Ein echter Lieblingsplatz für diejenigen, die als Pioniere mutig ihr eigenes Ding machen. Für echte Kommplizinnen und Kommplizen also.

 

Wir sind die Welt

 

So befreit, fällt es uns leicht, einen Abend zu erleben, der mit beachtlichen Ergebnissen enden wird. Die selbst gezogenen Fragen, die wir kurz und klar beantworten, scheinen wie magisch genau zur jeweiligen Person zu passen.

 

Es ergibt sich ganz natürlich, dass wir einen Chor formen, der nach mehrmaligem Proben, das Lied „We are the World“ sogar mit Soli und zweiter Stimme gemeinsam singt. Good Vibrations are in the house.

 

Ob der eindringliche und nach wie vor gültige Text des Welthits dazu führt, dass die nächste Aufgabe so klar und deutlich zeigt, in welcher Dimension wir uns gerade bewegen?

 

Wir schreiben auf, was uns momentan im Weltgeschehen besonders beschäftigt und sind  selbst recht bewegt, als wir wahllos zu einer der Antworten greifen und sie mit der Gruppe teilen:

 

 

Was ist aktuell die herausforderndste Frage, die dich im Rahmen des Weltgeschehens beschäftigt?

Menschheit & Freiheit

Was ist aktuell die herausforderndste Frage, die dich im Rahmen des Weltgeschehens beschäftigt?

Gemeinsamer Nenner

Was ist aktuell die herausforderndste Frage, die dich im Rahmen des Weltgeschehens beschäftigt?

Vereinte Welt

Was ist aktuell die herausforderndste Frage, die dich im Rahmen des Weltgeschehens beschäftigt?

Gemeinsamer Planet

Was ist aktuell die herausforderndste Frage, die dich im Rahmen des Weltgeschehens beschäftigt?

Friedliches Miteinander

Was ist aktuell die herausforderndste Frage, die dich im Rahmen des Weltgeschehens beschäftigt?

Tiefgang beim Auswärtsspiel

Was ist aktuell die herausforderndste Frage, die dich im Rahmen des Weltgeschehens beschäftigt?

Es reicht für alle

Was ist aktuell die herausforderndste Frage, die dich im Rahmen des Weltgeschehens beschäftigt?

Mut & Beitrag beim Auswärtsspiel

 

Nach diesem echt weltbewegenden Austausch ist es Zeit, konkrete Ergebnisse zu Papier zu bringen. Wir malen uns aus, welche Konsequenzen es für wen hat, wenn (alle) Unternehmen Lieblingsplätze für ALLE sind. Groß denken können wir, das haben wir ja schon bewiesen. Doch was jetzt auf den bunten Post-Its landet, ist nicht nur groß, es ist größenwahnsinnig. Und genau das macht es so wertvoll:

 

Wir streifen Politik, Sozialsysteme und menschliche Bedürfnisse. Realisieren, dass vieles, was wir heute als „demokratisch und sozial“ bezeichnen, obsolet wird und fühlen uns spontan selig bei dem Gedanken, dass wir Menschen selbstbestimmt, miteinander verbunden und friedlich auf einem selbst organisierten Planeten leben und das tun, was wir lieben.

 

Viertes-Auswaertsspiel-Konsequenzen

 

Und das hören wir am Ende des Auswärtsspiels:

 

„Das war ein Auswärtsspiel bei dem wir alle  im Gleichklang waren. Und das spürt man und sieht man an den Ergebnissen.“

„Es kommt selten vor, dass ich so offen und vertrauensvoll mit „Fremden“ über meine Ideen und Ansichten sprechen kann, ohne Angst zu haben, als Exot zu gelten.“

„Wer gelassen ist, trifft bessere Entscheidungen. Das nehme ich, neben vielem anderen, vom heutigen Auswärtsspiel mit.“

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind. Und zum Nachmachen Lust machen.

Alles zum Klub der Kommplizen

 

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Freiheit und Verantwortung – nur im Doppelpack https://www.klub-der-kommplizen.de/freiheit-und-verantwortung/ Thu, 12 Sep 2019 09:02:43 +0000 https://www.klub-der-kommplizen.de/?p=14364 Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Das wissen die Skandinavier besonders gut. Weil sie die Nachfahren der Wikinger sind und glücklich.

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Die Wikinger waren Eroberer. Selbstbewusst bestimmten sie den Kurs ihrer Schiffe – und ihres Lebens. Meere konnten gar nicht weit genug und Feinde nicht mächtig genug sein für die Männer aus dem Norden. Sie waren clever und mobil, und einer von ihnen, Leif Eriksson, genannt „der Glückliche“, entdeckte um das Jahr 1.000 Amerika – also 500 Jahre früher als Kolumbus.

 

Wenn man das weiß, dann erschließt sich ganz leicht, warum ihre Nachfahren, die Skandinavier, heute so neugierig, furchtlos und glücklich sind.

 

Fragen kostet nichts – und verändert alles

 

Skandinavier fragen gerne, einfach weil sie vieles interessiert und sie verstehen wollen, was ihr Beitrag zu einer Sache sein kann. Das macht deutsche Kollegen oder Chefs oft wahnsinnig. Bevor Skandinavier etwas machen, wollen sie genau wissen, warum sie es überhaupt tun sollten. Und es kann sein, dass sie es einfach sein lassen, weil es nämlich keinen Sinn ergibt in ihren Augen. Sie kommen dann mit einer besseren Idee daher.

 

Wer mit Skandinaviern arbeitet, sollte unbedingt in der Lage sein, sie zu inspirieren. Nordlinge folgen gerne großen Visionen und sind bereit ihren Beitrag dazu zu leisten. Aber halt nur, wenn alles für sie Sinn ergibt.

 

Weniger arbeiten – mehr gemeinsam schaffen

 

Das geht so: Menschen in Skandinavien arbeiten häufig nur 6 Stunden pro Tag, das gilt in diesem Fall als Vollzeit. Aber weil Männer und Frauen gleichermaßen in Vollzeit tätig sind, auch wenn sie Kinder haben, arbeiten sie als Gesamtheit viel mehr als wir Deutschen! Nachmittags finden keine Besprechungen mehr statt, und diese 6 Stunden sind sehr flexibel einteilbar.

 

Wenn die Tochter nachmittags Fußballtraining hat, ist der Vater dabei, weil er das Team nämlich trainiert. Dass er dafür früher den Arbeitsplatz verlässt, wissen alle und finden es total OK. Kinder gehen immer vor. Und der Vater erledigt dafür am Abend 2 Stunden Arbeit von zu Hause. Dasselbe gilt für diejenigen, die spezielle Angebote der Firma nutzen. Wenn freitags um 13 Uhr die Yoga-Stunde stattfindet, steht dieser Termin ganz öffentlich im Kalender. Für ein Meeting das Yoga absagen? Auf keinen Fall!

 

Freiheit unter Verantwortung

 

FRIHET UNDER ANSVAR – das ist der Ritterschlag, den Wikinger auch heute noch vergeben – an diejenigen, die sich der Freiheit als würdig erweisen.

 

Denn Skandinavier wissen: es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung. Sie sagen: richtig frei sind wir, sobald wir unsere Freiheit auch nutzen – indem wir die Verantwortung übernehmen. Wer die Freiheit hat, Dinge so zu tun, wie er/sie es will, fühlt sich in Skandinavien der Aufgabe sehr verpflichtet.

 

Im Norden Europas ist das an der Tagesordnung, bei IKEA genauso wie auf Baustellen. Bauarbeiter überlegen und entscheiden gemeinsam, wie sie eine Mauer bauen. Von ihren Chefs kriegen sie lediglich die Aufgabe und das gewünschte Ergebnis. Das heißt, wer im Norden Menschen führt, bestimmt nicht, sondern moderiert, coacht und inspiriert. Denn freie Menschen lassen nicht über sich bestimmen. Sie führen sich selbst. Das kann so weit gehen, dass Skandinavier freiwillig auf große Teile ihres Gehalts verzichten, wenn es dem Unternehmen schlecht geht.

 

Diese Verantwortung macht die Menschen in Skandinavien nicht etwa mürbe. Nein, sie macht sie glücklich. Skandinavier gehören zu den glücklichsten Menschen der Welt. Auch und besonders bei der Arbeit.

 

Härter als gedacht

 

Wer jetzt denkt: juhu, so frei wie Pippi Langstrumpf wollte ich schon immer leben, dem sei gesagt: Freiheit kann verdammt hart sein. Autonomie klingt sehr verlockend, doch sie kommt mit einem hohen Preis. Die Verantwortung für seine eigenen Entscheidungen komplett zu tragen, das lernen wir in Deutschland nicht so selbstverständlich.

 

Wir wachsen in einem durchorganisierten System voller Regeln auf, in dem Respektspersonen schon im Kindergarten gehorcht werden muss. Während in Skandinavien Schülerinnen ihrem Lehrer ganz selbstbewusst widersprechen und seine Aussagen in Frage stellen, werden sie in Deutschland (im 21. Jahrhundert!) dafür noch mit „Vor-Die-Tür-Schicken-Samt-Klinkedrücken“ bestraft.

 

Jemand macht die Ansagen, so sind wir das gewohnt. Mit Verantwortung können wir folglich nicht immer so leicht umgehen, sie macht uns Herzklopfen und Bauchgrummeln. Wenn jemand anderes den Kopf hinhält, ist es halt leichter.

 

Wer also von selbstorganisierten Unternehmen träumt und gerne ohne Chefin oder unabhängig im Home Office arbeiten will, und große Ideen wahrmachen, tut gut daran, sich mit dem Thema Verantwortung zu erwärmen. Denn ohne geht es einfach nicht.

 

Ein Kreis, der sich schließt

 

Im Juli 2019 habe ich erstmals öffentlich erzählt, wie ich entdeckt habe, dass ich skandinavische Gene habe – und zwar richtig viele. Anfangs kam mir das unglaublich vor, aber mittlerweile fühlt es sich großartig an, zu den Nachfahren der Wikinger zu gehören. Und es erklärt so vieles: meinen Freiheitsdrang, meine Abenteuerlust, meine Freude daran, Fragen zu stellen (auch nach dem Warum), und meinen Wunsch nach einer besseren Welt!

 

Schau dir hier den knapp 5-Minuten-Film an und erfahre, warum das alles so gut zur Mission des Klub der Kommplizen passt und wie es ist, nach skandinavischem Vorbild zu arbeiten:

 

 

Ha det bra!

 

-sagt deine Kommplizin Gaby Feile

 

PS: Im Buch „Acht Stunden mehr Glück“ von Meike van den Boom lernst du die Skandinavier noch besser kennen. Sie geben uns Deutschen dort ziemlich hilfreiche Tipps, um beim Arbeiten glücklich zu sein.

 

Foto: https://www.flickr.com/photos/floeschen/3592321775

 

Über den Klub der Kommplizen:

Sobald echte Kommplizinnen und Kommplizen zusammen kommen, passiert etwas Magisches: Ihre Talente, ihre Beherztheit und ihre Schaffensfreude verschmelzen. Sie vollbringen Dinge, die atemberaubend und weltbewegend sind. Und zum Nachmachen Lust machen.

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