Wie gute Unternehmen saubere Gewinne machen

 

Die meisten Unternehmen funktionieren nach demselben Prinzip. Das Ziel heißt immer:

 

Gewinnmaximierung!

 

Und die einfache Formel dazu lautet:

 

Gewinn = Umsatz – Kosten

 

Was an dieser Formel so irritiert ist, dass der Gewinn vorne steht, also der Ausgangspunkt für alles andere ist. Und in der Praxis wird das meist genauso umgesetzt:

 

Wer in Budgetplanungen verwickelt war oder ist, kennt das Thema: man soll seine Zahlen realistisch einreichen und muss diese dann in zermürbenden Meetings der Geschäftsführung und dem Controlling vorstellen und verteidigen.

 

Was passiert in der Regel: Egal wie realistisch man geplant hat, wird besonders bei den Kosten gerne gestrichen, damit der geplante (erwünschte) Gewinn für alle Nutznießer erreicht wird. Umsätze werden hingegen großzügig nach oben angepasst.

 

War das laufende Jahr schon ein Rekordjahr, weil man wirklich alles gegeben hat, soll, ja muss, man im kommenden Jahr noch eins draufsetzen. Natürlich mit derselben Anzahl von Mitarbeitern (oder weniger) und ohne größeres Marketingbudget.

 

Der Gewinn wird also im Voraus festgelegt, und alles andere wird dieser Zahl untergeordnet!

 

Gewinn = Er-folg

 

Gewinn ist was folgt, nicht was man festlegt.

 

Wie erfolgreich ein Jahr war, das zeigt sich erst, wenn es vorbei ist. Und selbst dann ist es immer nur eine Momentaufnahme, weil das Finanzamt, die Investoren und die Öffentlichkeit halt so einen Zwischenbescheid brauchen. Die Zahl, die unterm Strich steht, sagt außerdem alleine nicht viel aus. Erst wenn man sie vergleicht – mit Vorjahren oder mit der Konkurrenz (oder mit dem Plan) – ist sie mehr oder weniger aussagekräftig.

 

Worüber die Zahl nichts aussagt ist, wie viele Opfer gebracht werden mussten, damit sie entstehen konnte!

 

Wie wäre es stattdessen mit dieser Formel, den 3 Ps:

 

People + Planet + Profit

 

Unternehmen, die diese Formel anwenden, stellen sicher, dass ihr Handeln für Menschen und Umwelt gewinnbringend ist. Alle gewinnen heißt das Ziel.

 

Das bedeutet: Gewinne für Investoren, Aktionäre und Inhaber werden nicht zu Lasten anderer Menschen gemacht!

 

Nicht zu Lasten von…

  • Mitarbeitern, die immer mehr Arbeit in immer weniger Zeit leisten müssen und denen man immer mehr Vorteile streicht.
  • Billiglöhnern in Fernost, die unter grausamen Bedingungen Kleidung nähen oder Smartphones zusammen bauen.
  • Subunternehmern, die unter enormem Zeitdruck Pakete ausliefern müssen, für deren Zustellung die Käufer nichts zahlen.
  • Lieferanten, die ihre Kosten unglaublich drücken müssen, damit Konzerne ihren Aktionären eine hohe Dividende zahlen können.
  • Kunden, denen man Autos verkauft, die nicht den Umweltstandards entsprechen (und es vertuscht).

 

Und Gewinne werden nicht zu Lasten der Umwelt gemacht!

 

Nicht zu Lasten von…

  • …sauberer Luft
  • …sauberem Trinkwasser
  • …Landwirtschaftsflächen
  • …Tieren und Pflanzen und deren natürlicher Umgebung
  • …Flüssen, Meeren, Seen, (Regen-)Wäldern
  • …Wohnraum
  • …Erholungsgebieten

 

Erst wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind, bleibt unter dem Strich ein Gewinn übrig.

 

Und zwar ein sauberer Gewinn.

 

Und auch dieser wird in nachhaltig und anständig geführten Unternehmen wieder so verwendet, wie er allen drei Säulen dient.

 

Fazit: Alle gewinnen!

 

Stellst du dir so erfolgreiche Unternehmen vor?

will deine Kommplizin Gaby Feile wissen

 

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